Kulturerbeerhalt: Bundesregierung muss mehr Verantwortung übernehmen

Stellungnahme des Deutschen Kulturrates zum Erhalt des materiellen Kulturerbes aus Anlass des Europäischen Kulturerbejahres vom 14.12.2017, erschienen in Politik & Kultur, die Zeitung des Deutschen Kulturrates, Ausgabe 01/2018, S.31.

Der Bund hat eine Verantwortung, gute Rahmenbedingungen für die Sicherung, den Erhalt und die Vermittlung des materiellen Kulturerbes in der Fläche zu schaffen. Damit er seine Verantwortung wahrnehmen kann, bedarf es entsprechender großer Förderprogramme. Das Europäische Kulturerbejahr sollte darüber hinaus genutzt werden, um den europäischen Austausch zur Sicherung und Vermittlung des kulturellen Erbes zu verstärken.

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Tagungsbericht Perspektivenworkshop Künstlernachlässe

Königshain in der Oberlausitz – mit seinen Schlossanlagen ins Gespräch gekommen als ein denkbares und ausbaufähiges Zentrum für Künstlernachlässe - bot am 12. September Raum zur fachlichen Diskussion eines Fachteilnehmerkreises zu Perspektiven der Nachlasssicherung in Sachsen.

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Informationsveranstaltung Immaterielles Kulturerbe

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die Staatskanzlei und das Ministerium für Kultur Sachsen-Anhalt sowie die Deutsche UNESCO-Kommission laden für Mittwoch, 10. Mai 2017, 11.00 – 14.30 Uhr herzlich zu einer Informationsveranstaltung Immaterielles Kulturerbe in das GRASSI-Museum für Völkerkunde, Großer Vortragssaal, Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig ein.

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Gründung Bundesverband Künstlernachlässe

Der Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V. und neun weitere Initiativen, die sich bundesweit um das Thema Künstlernachlässe kümmern, haben am Sonntag, den 5. März den Bundesverband Künstlernachlässe (nachfolgend: BKN) als gemeinnützigen Verein und Zusammenschluss regionaler Künstlernachlass-Initiativen mit Sitz und Gerichtsstand in Berlin  gegründet. Er will künftig ein Netzwerk für die regionalen Einrichtungen sein, die es auch in anderen Bundesländern gibt. Langfristig, so die neue Bundesvorsitzende Gora Jain, sollen die Länder und der Bund in die Finanzierung solcher Zentren für Künstlernachlässe mit eingebunden werden.

Als unabhängiger Dachverband wird der BKN die kulturpolitischen Belange der regionalen Künstlernachlass-Initiativen vertreten, die sich in ihrer Region dem Bewahren, Erfassen und Pflegen der Nachlässe bildender Künstlerinnen und Künstler widmen. Er beabsichtigt die Interessen der regionalen Initiativen zu koordinieren und bundesweit zu vernetzen.

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SACHSEN: Initiativen im Bereich Künstlerischer Vor- und Nachlässe

Am 13.11. fand ein Treffen der regionalen Arbeitsgruppen Chemnitz, Dresden, Leipzig und Vogtland zum Thema „Künstlerische Vor- und Nachlässe“ in Abstimmung mit Vertreterinnen und Vertretern des Landesrates statt. Hierbei sprachen sich die Arbeitsgruppen aus den Regionalverbänden für eine langfristig gesamtsächsische Lösung in Form eines gemeinsamen Vor- und Nachlasszentrums aus. Parallel zum sich aus dem Koalitionsvertrag ableitenden Auftrag der Staatsregierung zur Erarbeitung einer „Standortkonzeption für die Sicherung von Vor- und Nachlässen sächsischer Künstler“, werden die regionalen Bemühungen im Sinne fachlicher Vorbereitungen und als Übergangslösungen fortgesetzt.

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SACHSEN: Koalitionsvertrag unterzeichnet

Der zwischen CDU und SPD ausgehandelte Koalitionsvertrag ist nun - nach Zustimmung der Parteien - unterzeichnet worden. Während die SPD-Mitglieder im Rahmen eines Mitgliedervotums abstimmten, führte die CDU einen Sonderparteitag durch.

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Künstlerische Vor- und Nachlässe in Sachsen

In einem Pressegespräch am 22.08. zum "Umgang mit Künstlerischen Vor- und Nachlässen in Sachsen" gemeinsam mit Vertreter/inne/n der Arbeitsgruppe "Künstlernachlässe" des Landesverbandes Bildende Kunst Sachsen e. V. sicherte die CDU-Landtagsfraktion zu, sich des Problems der künstlerischen Hinterlassenschaften zeitgenössischer bildender Künstlerinnen und Künstler anzunehmen und Werkteile der bildenden Kunst aus ihren Regionen zu bewahren.

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