Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Projektbeschreibung

Auf der größten freien Wand der Eingangshalle werden Ringelemente mit unterschiedlichen Durchmessern aus farbig bemaltem Acrylglas montiert. Jedes Ringelement erfährt einerseits eine Binnendifferenzierung durch die Tiefenstaffelung aus jeweils drei Ringscheiben hintereinander und andererseits durch deren unterschiedliche Farbgestaltung.

Auf Grund der Tiefenstaffelung ergeben sich perspektivabhängig immer wieder neue, zum Teil subtile Überlagerungen, wobei Lichtreflektionen und Spiegelungen nicht unerheblich für visuelle Überraschungen sorgen.

Die Anordnung der einzelnen Elemente assoziiert ein getriebeähnliches System von sich kontaktierenden Drehelementen. Vom Betrachter imaginierte Drehbewegungen der einzelnen Ringscheibenelemente provozieren dabei system-abhängige Drehbewegungen der restlichen Elemente ... ein Verweis auf die Interaktionszu-sammenhänge technischer Prozesse. Formalästhetisch fungieren die runden Elemente als Kontrapunkt zur pragmatisch-geradlinigen Architektur des Gebäudes, wobei die spielerisch-lebendige Farbgestaltung der Strenge und Nüchternheit technischer Prozesse eine heitere Komponente hinzufüg

Künstler

Michael Laube

Titel:

Quasimolekulares Reliefbild

Ort:

Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, Instituts- und Laborgebäude für die Fakultät Maschinenbau und Energietechnik.

Realisierung:

Entwurf 2013, Fertigstellung 2015

Bauherr:

Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien– und Baumanagement Leipzig

Fotos: Michael Laube