Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie & Staatsliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft

Projektbeschreibung

Sein Entwurf gestaltet den Vorplatz des Neubaukomplexes und eine Wand im Saal des Verwaltungsgebäudes. Die Arbeit trägt den Titel „Saat" und stellt symbolisch das Korn als Grundlage für die Nahrungsmittelherstellung dar.
Damit schafft der Entwurf einen direkten Bezug zur Nutzung der Gebäude durch mehrere landwirtschaftliche Einrichtungen und das Saatgut-Labor.

Richters Arbeit besteht aus einer strukturierten Metallwand im Außenbereich und einer Wandgestaltung im Saal. Der Vorplatz des Gebäudes wird auf der rechten Seite durch eine 24 Meter lange, unbehandelte Corten-Stahlwand mit Korn-Motiven eingefasst. Diese im vorderen Bereich etwa 2 Meter hohe Wandscheibe läuft aufgrund der Steigung des Platzes nach hinten leicht spitz zu. Dadurch werden Blicke und Besucher bereits optisch in Richtung Eingang geleitet. In den Corten-Stahlplatten befinden sich spannungsreich angeordnete, kornförmige Durchbrüche. Diese sind mit transparenten, satinierten Acrylglas-Elementen gefüllt. Einige wenige rote Körner akzentuieren die Komposition und stellen die besonderen Qualitäten bestimmter Saatkörner dar. Durch eine im Boden eingelassene Außenbeleuchtung kann die Wandscheibe zusätzlich angestrahlt werden.

Die Korn-Motive der Stahlwand tauchen leicht variiert auch im Innenraum wieder auf. Dort stellt ein nahezu über die komplette östliche Wand des Saales reichender Fries aus bedruckten Aluminium-verbundplatten mehrere unterschiedliche Bodenschichten mit einer Vielfalt von Samen dar.Durch die Wiederaufnahme des gestalterischen Themas schaffen die Kunstwerke auch eine schlüssige Verbindung zwischen außen und innen.

Künstler

Teo Richter

Titel:

”Saat”

Ort:

Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie & Staatsliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaftin Nossen

Realisierung:

Entwurf und Fertigstellung 2012

Bauherr:

Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien– und Baumanagement Dresden

Fotos: Teo Richter