Feministische Intervention

 Die galerie asterisk  widmet Künstlerinnen im Jahr der Geburt ihres Kindes eine Einzelausstellung. Retrospektiv werden alle Geburten als Ausstellung archiviert. Künstlerinnen sind eingeladen, unter Angabe des Geburtsjahres ihres Kindes eine Arbeit einzureichen, welche dann als Ausstellung in der Online-Galerie veröffentlicht wird.

Einreichungen über das Online-Formular: https://galerieasterisk.de/form

Kern der Intervention ist, dass alle Künstlerinnen die Ausstellung in ihre künstlerische Vita eintragen. Ziel ist, dass sich galerie asterisk * als Ausstellungsort einheitlich und wiedererkennbar in den Viten der Künstlerinnen etabliert. Das schafft Sichtbarkeit in jeder Jurierung, in jedem Bewerbungsverfahren, in jeder Veröffentlichung. Auf diese Weise handelt galerie asterisk politisch gegen exkludierende Praxis im Kunstbetrieb.

Auf den ersten Blick sind mögliche Lücken in der Vita gefüllt. Auf den zweiten Blick ist ein gemeinsames Statement gesetzt. Auf den dritten Blick sind die dem Geburtsjahr folgenden Brüche und Diskontinuitäten in der Zeit der Care-Arbeit mitbeachtet.

Der Duktus der künstlerischen Vita ändert sich subversiv offensichtlich.

Eine Selbstermächtigung.

galerie asterisk ist eine Intervention von Christina Stark, Mitglied von kunst + kind berlin.

Genre

diverse

Kategorie

Ort

Berlin

Einreichungsfrist

31.12.2021