1. Internationales KUNSTSYMPOSIUM LUGAU

Die eingeladenen Künstler schaffen freie und angewandte Objekte für den Außenraum im Jägerhausareal bzw. dem unweit im Stadtpark beginnenden Radweg. Die entstehenden Werke sollen Denkanstöße zur vielseitigen kulturellen Nutzung des Radweges und des entstehenden Radzentrums vermitteln. Die Kunstwerke sollen nachhaltig zur aktiven Nutzung des öffentlichen Raums einladen. Es ist in gleicherweise erwünscht, Bezüge zum historischen Hintergrund des Ortes herzustellen oder aus den geschichtlichen Wurzeln zu entwickeln. Die Künstler sind frei in der Verwendung des Materials und Entwicklung ihrer Projektidee. Es wird öffentlich im Ort gearbeitet. 

Die Künstler und Gäste des Symposiums beleben gleichzeitig die regionale Kulturlandschaft, sowie die Tourismus-, Erholungs- und Geschäftseinrichtungen. 

Die öffentliche Aufmerksamkeit wird durch entsprechende Werbeaktivitäten und Berichterstattung der Medien geweckt und verstärkt. Die entstandenen Werke sollen helfen einem attraktiven Erlebnisstandort zu etablieren und vor allem auch Tagesausflügler auf dem Radweg Besucher anziehen.

Die Fantasien und der Erfindungsreichtum des Menschen, seine Fortbewegung zu erleichtern und zu beschleunigen sind seit jeher unerschöpflich. Neben den großen technischen Errungenschaften fantastischer Bewegungsmaschinen, von der Rakete, dem Flugzeug, dem Auto über das Pferdegespann bis zum Schiff und U-Boot sind umweltschonende, gesunderhaltende und sparsame Fortbewegungsmittel immer neu im Gespräch. Der Mensch versteht sich zunehmend mehr als das was er ist, ein natürliches Wesen, dem ein natürliches Verhalten entsprechend gut tut und seine Befindlichkeit optimiert. Um der Bewegungsarmut unserer modernen Gesellschaft entgegenzuwirken bleiben nur selbstaktive Varianten. Neben allen Formen sich selbst zu bewegen wie z.B. Laufen, Schwimmen usw., soll uns vor allem die Welt der Alternativmobilität, Dreht-, Laufräder usw. interessieren und inspirieren, ihre Philosophie bzw. dazugehöriges Umfeld. Die geplanten Kunstwerke können als Zeichen die Entstehung einer Infrastruktur natürlicher Mobilität zukunftsweisend begleiten. Im Gesamtkontext eines Strukturwandels vom Jagd- und Kohlerevier zum Radrevier, der Entstehung eines Radweges und Radzentrums mit entsprechenden Kunststationen, werden mit den Beiträgen der Kunst angewandte spielerische, unterhaltsame, fantasievolle und bildende Ergebnisse erhofft.

Genre

diverse (geeignet für den Außenraum)

Thema

„Auf Achse“ – Kunst und Radfahren

Ort

Lugau

Dauer/Termin

08. September 2019 – 14. September 2019

Einzureichen

Es sind alle künstlerischen Ausdrucksmittel gestattet, welche für den Außenbereich geeignet sind. Im Rahmen der möglichen Kunstgenre wie Skulptur, Plastik, Objekte, Zeichnung/ Malerei, Installationen usw. sind Projekte von bildender, aufklärender, experimenteller und spielerischer Natur, Projekte mit Unterhaltungs- und Erlebnischarakter (begehbare Labyrinthe, kinetische oder akustische Objekte) bzw. Projekte mit Prozesscharakter (z.B. Land- Art) usw. ebenso erwünscht.

Die Bewerbung muss - die Darstellung der Projektidee in einer geeigneten Darstellungsform (Skizzen, Fotos, Modelfotos, Textbeschreibung- max. eine Seite A4) - eine Vita - max. 3 Referenzabbildungen von ähnlichen Projekten oder bisheriger Arbeitsweise und - das Anmeldeformular enthalten.

Leistungen des Künstlers/der Künstlerin:

  • Entwicklung einer Projektidee,
  • Bewerbung in geeigneter Darstellungsform (Skizzen, Fotos, Modelfotos, Textbeschreibung- max. eine Seite A4), Vita,
  • max. 3 Referenzabbildungen von ähnlichen Projekten oder bisheriger Arbeitsweise,
  • Anmeldeformular (Achtung! - die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt)
  • Umsetzung, Installation usw. der vorgestellten Projektidee entsprechend der Bewerbung,
  • Anwesenheit während des Symposiums.

Das Anmeldeformular finden Sie hier.

Konditionen

Die Künstler*innen erhalten für die Herstellung und den Aufbau ihres Kunstwerkes ein Honorar in Höhe von 1.000.- € nach Fertigstellung ihrer Arbeit, 300.- € Materialkosten oder die kostenfreie Bereitstellung des Materials vor Ort nach Absprache. Auch umfangreichere Projekte können vorgestellt und im Ausnahmefall nach Vereinbarung realisiert werden, die Frist für die Herstellung kann ggf. verlängert werden. Reisekostenpauschale bei einer Entfernung von mehr als 500 km nach Vereinbarung. kostenlose Unterbringung und Verpflegung (Frühstück, Abendbrot); technische Unterstützung nach Vereinbarung (Transport, Aufbau etc.) Eine Versicherung für die Kunstwerke während der Ausstellungszeit kann nicht gewährleistet werden.

Kontakt

Stadt Lugau/ Erzgeb.
Obere Hauptstraße 26
09385 Lugau

Und sonst

Das Kunstwerk wird der Stadt Lugau zum Eigentum übereignet.

Einreichungsfrist

07.07.2019