Masterprogramm Kulturen des Kuratorischen an der HGB Leipzig

Kulturen des Kuratorischen ist ein weiterbildendes Studienangebot, das anwendungsorientierte Forschungspraxis mit wissenschaftlicher Reflexion verbindet. Es wendet sich an Menschen mit unterschiedlichen disziplinären oder professionellen Hintergründen: der verschiedenen Künste — bildende Kunst, Tanz, Theater, Film, Architektur, Design und Musik —, der Kulturvermittlung, der Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften. Sie vereint, dass sie an einer engagierten Arbeit im kulturellen Feld interessiert sind und sich in konzentrierter, wissenschaftlich fundierter Weise Zusatzqualifikationen für ihre zukünftige berufliche Praxis im Bereich des Kuratorischen aneignen wollen.
Das Kuratorische versteht sich dabei als eine kulturelle Praxis, die über das Ausstellungsmachen selbst deutlich hinaus geht und sich zu einem eigenen Verfahren der Generierung, Vermittlung und Reflexion von Erfahrung und Wissen entwickelt hat. Das Studienprogramm Kulturen des Kuratorischen vermittelt entsprechend nicht allein Methoden der Konzeption, Organisation und Durchführung kuratorischer Projekte, sondern ebenso die theoretischen Mittel zur Analyse, Erörterung und Weiterentwicklung von Ausstellungen und anderen Formen der Kulturvermittlung in einem transdisziplinären und transkulturellen Kontext.

Genre

Kuration

Kategorie

Ort

Leipzig

Einzureichen

Die Bewerbung erfolgt digital über die Online Plattform der HGB Leipzig. Um sich zu bewerben, reichen Sie hier einige Unterlagen ein, die einen aufschlussreichen Eindruck Ihres Interesses an den Kulturen des Kuratorischen, Ihres Studienhintergrunds und Ihrer bisherigen und aktuellen beruflichen Aktivitäten vermitteln:

  • Nachweis eines ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses in einem für die Tätigkeit im Kulturbereich relevanten Studiengang, der einem Studienumfang von mindestens 240 Leistungspunkten (LP) nach dem European Credit Transfer System (ECTS) oder mindestens acht Semestern Regelstudienzeit entspricht (PDF, Max. 5 MB, bei Vorliegen mehrerer Abschlüsse können weitere Nachweise eingereicht werden),
  • Nachweis einer nach dem berufsqualifizierenden Hochschulabschluss erbrachten berufspraktischen Tätigkeit in einem für den Studiengang relevanten Bereich von in der Regel nicht unter einem Jahr (Angaben, optional Nachweis als PDF (z.B. Arbeitszeugnis), Max. 5 MB),
  • ein tabellarischer Lebenslauf (PDF, Max. 5 MB),
  • Portfolio mit Nachweis und Darstellung bisheriger und aktueller studiengangsrelevanter beruflicher Tätigkeiten in Schrift und Bild (PDF, Max. 15 MB, Beschreibung nicht länger als eine maschinengeschriebene Seite pro Projekt inklusive Bildmaterial, gegebenenfalls können Adressen von Webseiten angegeben werden),
  • eine Beschreibung und Kritik einer Ausstellung, die Sie innerhalb der letzten zwölf Monate gesehen haben (PDF, Max. 5 MB, höchstens zwei maschinengeschriebene Seiten),
  • ein Motivationsschreiben (Letter of motivation) mit Darlegung des Interesses am Studiengang (PDF, Max. 5 MB, höchstens eine maschinengeschriebene Seite),
  • ein Empfehlungsschreiben (Letter of recommendation) einer Person, welche Ihre wissenschaftliche und/oder berufspraktische Qualifikation beurteilen kann (PDF, Max. 5 MB).

Bitte kennezeichnen Sie alle PDF's mit Ihrem Namen und der Bezeichnung der jeweiligen Unterlage (z.B. MarenMustermann_Zeugnis).

Sämtliche Unterlagen sind in deutscher oder englischer Sprache einzureichen. Soweit der Nachweis des Hochschulabschlusses und/oder das Empfehlungsschreiben nicht in Deutsch oder Englisch verfasst sind, ist zusätzlich eine amtlich beglaubigte Übersetzung (PDF, Max. 5 MB) vorzulegen.

Die nächste Bewerbungsfrist endet am 20. April 2021.

Einreichungsfrist

30.04.2021