Weiterführende Links

Der Deutsche Kulturrat informiert regelmäßig und in kurzen Abständen in einem eigens für die Corona-Krise geschaffenen Newsletter über die neusten Entwicklungen, die für alle von Einschränkungen betroffenen Künstler und Künstlerinnen, kulturwirtschaftlichen Unternehmen, öffentlichen und privaten Kultureinrichtungen von Interesse sind. Die Newsletter des Deutschen Kulturrats finden sie hier.

Wertvolle Informationen rund um das Thema finden Sie auch bei Kreatives Sachsen und beim Kompetenzzentrum für Kunst und Kreativwirtschaft des Bundes.

Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer können sich über Lohnfortzahlungen im Fall von Quarantäne, Kurzarbeit, Betriebsschließungen und Kinderbetreuung durch Schul- und Kitaschließung hier informieren.

Einen guten Überblick zu arbeitsrechtlichen Regelungen und Auswirkungen gibt es beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet ein FAQ – Antworten auf häufig gestellte Fragen:

OPENPETITION / Hilfen für Freiberufler*innen und Künstler*innen während des "#Corona-Shutdowns"

Im Internet findet sich eine Online-Petition, die sich an den Bundesfinanzminister Olaf Scholz richtet und sofortige Finanzhilfen für Freiberufler*innen und Menschen aus der Kreativszene fordert, z.B. unbürokratische Überbrückungsgelder etwa in Form eines temporären (bedingungslosen) Grundeinkommens und Hilfsfonds zum schnellen Ausgleich real entfallender Einnahmen.

Monika Grütters verspricht Unterstützungsmaßnahmen

Monika Grütters, Kulturstaatsministerin, hat bereits Unterstützungsmaßnahmen versprochen und äußerte sich am 24. März auch im Deutschlandfunk dazu.

Schnelle und unbürokratische Hilfe zur Grundsicherung nötig

Der Hamburger Kultursenator Carsten Brosda sagte im NDR: "Bei den Solokünstlerinnen und -künstlern, die in Schieflage geraten, müssen wir die Instrumente der Grundsicherung, die der Sozialstaat hergibt, so weit öffnen, dass es möglich wird, eine schnelle und unbürokratische Hilfe zu schaffen. Ideen wie die Schaffung eines bedingungslosen Grundeinkommens würde viel, viel zu lange dauern. Wir brauchen eine Infrastruktur, die jetzt funktioniert. Und daran arbeiten viele Menschen hier und auch in Berlin unter Hochdruck."

Pressemeldung des BKJ zur kulturellen Bildung

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) fordert Verantwortliche in Politik und Verwaltung auf, die freien Träger und freiberuflich Tätige in der kulturellen Kinder- und Jugendbildung zu stärken und ihnen unbürokratisch zu helfen. Sie appelliert an alle öffentlichen Fördergeber in Bund, Ländern und Kommunen, die Möglichkeiten des Haushaltsrechts auszuschöpfen und, wenn nötig, ihre Förderregularien anzupassen, damit öffentlich geförderte Jugend- und Bildungs- und Kultureinrichtungen nicht in ihrer Existenz gefährdet werden. Dazu gehört, dass bereits entstandene Kosten auch dann übernommen werden, wenn eine Veranstaltung nicht stattfinden kann, Einnahmeausfälle zu kompensieren sowie freiberuflich Tätige nach Möglichkeit durch Ausfallhonorare etc. vor Einnahmeverlusten zu schützen.