Das Ende der Einsamkeit. Der Podcast über Kunst und Kooperationen mit Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft Wie entsteht eine produktive Zusammenarbeit zwischen bildenden Künstler:innen und Akteur:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft oder Gesellschaft? Welche Chancen und Herausforderungen stecken in solchen Kooperationen, welche Effekte erzeugen sie und welche neue Perspektiven eröffnen sich für alle Beteiligten? Im Podcast „Das Ende der Einsamkeit“ spricht Moderator Weng Holster mit Künstler:innen, Unternehmer:innen, Forscher:innen und engagierten Bürger:innen über ihre gemeinsamen Projekte. Jede Folge widmet sich einer besonderen Kooperation, die Brücken zwischen unterschiedlichen Arbeitswelten und Denkweisen schlägt. Das neue Audioformat hat sich zum Ziel gesetzt, die Potentiale künstlerischer Arbeit sichtbar zu machen und neue transdisziplinäre Arbeitsformen vorzustellen. Dabei zeigen wir auf, wie künstlerische Prozesse in die Gesellschaft hineinwirken und diskutieren die Möglichkeiten der Finanzierung. Der Podcast ist ein Projekt der AG Zukunft im Landesverband Bildende Kunst Sachsen und erscheint in unregelmäßigen Abständen. Realisierung: Juliane Maria Hoffmann (Redaktion/Grafik), Christian Kasners (Redaktion), Lutz-Rainer Müller (Redaktion), Pia von Reis (Redaktion), Kathleen Rosenthal (Projektleitung), Anna Schimkat (Redaktion/Schnitt). Bild Folge 1: Thalheim Bild Folge 1: Thalheim In der ersten Folge des Podcasts "Das Ende der Einsamkeit" diskutieren die Gäste über die Verbindung zwischen Kunst, Geschichte und der traditionsreichen Sockenindustrie im Erzgebirge. Es geht darum, wie verschiedene gesellschafliche Akteur:innen miteinander agieren und Kunst in die Gesellschaft wirken kann. Konkret wird das Projekt "Macht euch auf die Socken" der Künstlerin Anna Schimkat vorgestellt, das in Kooperation mit dem Heimatkundlichen Verein Thalheim und dem Kunstverein Resonanzraum Erzgebirge entstand. Bild "Macht Euch auf die Socken", Schaufenster in Thalheim bei Tag Bild Der Heimatforscher Uwe Lindner und die Kunsthistorikerin Sandy Becker sprechen mit der Künstlerin Anna Schimkat und dem Moderator Weng Holster über das Projekt, das die Geschichte von Thalheim und die Auswanderung der Arbeiter:innen nach Amerika in den Fokus rückt. Sie diskutieren darüber, was es bedeutet, Kunst im ländlichen Raum zu zeigen, wie die Zusammenarbeit entstand und welche finanziellen und organisatorischen Herausforderungen damit verbunden waren. Es wird deutlich, welchen persönlichen und gesellschaftlichen Mehrwert solche Kooperationsprojekte schaffen können – nicht zuletzt auch die besonderen Glücksmomente, die daraus entstehen. Die Folge ist zu hören auf Spotify, Soundcloud und über unseren Youtube-Kanal. Herunterladen Transkription zum Download Bild "Macht Euch auf die Socken", Schaufenster in Thalheim bei Nacht Bild "Macht Euch auf die Socken", Detail im Schaufenster in Thalheim Folge 2: Mehlwurmkot Bild Folge 2: Mehlwurmkot Was passiert, wenn Kunst, Wissenschaft und Technologie aufeinandertreffen? In dieser Folge spricht der Moderator Weng Holster mit Yana Zschiedrich (Bildende Künstlerin), Katharina Götz (Forschungscluster MERGE der TU Chemnitz) und Robert Verch (FUNKEN Akademie) über den Workshop "Common matter", der Künstler:innen und Wissenschaftler:innen in einem High-Tech-Labor zusammenbringt. Gemeinsam erkunden wir, wie sich kreative und wissenschaftliche Perspektiven gegenseitig bereichern, Begeisterung wecken und innovative Prozesse anstoßen können – und erfahren nebenbei etwas über die Superpower von Mehlwürmern. Ihr Kot ist die Basis für ein neuartiges Material, das im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit steht. Außerdem geht es um die Rolle der FUNKEN Akademie als Brückenbauerin zwischen den Disziplinen und um besondere „Lagerfeuer-Momente“. Sie entstehen, wenn die Ergebnisse des Workshops öffentlich präsentiert und wissenschaftliche Themen für ein breites Publikum sinnlich erfahrbar werden. Die Folge ist zu hören auf Spotify und unseren Youtube-Kanal. Bild Moderator Weng Holster mit den Gästen der 2. Folge "Mehlwurmkot": Yana Zschiedrich (Bildende Künstlerin), Katharina Götz (Forschungscluster MERGE der TU Chemnitz) und Robert Verch (FUNKEN Akademie) Bild Kunststudierende beim Experimentieren mit GEOBRIS POLY am Folienextruder des MERGE Clusters der TU Chemnitz. Durch Eingriffe in den Extrusionsprozess und die Formung des noch warmen Materials entstehen unterschiedliche Strukturen und Formen. Foto: Katharina Goetz Bild GEOBRIS POLY bei der Verarbeitung am Folienextruder. Durch die Variation von Temperatur, Fließgeschwindigkeit und dem Anteil von Mehlwurmfrass im Bio-PLA entstehen unterschiedliche Texturen und Farben. Die Folie wird direkt nach dem Austritt im noch warmen Zustand geformt. Foto: Yana Zschiedrich Bild Objekt von Yana Zschiedrich aus GEOBRIS POLY. Der erhitzte Materialstrang tritt während der Extrusion frei aus der Maschine aus und härtet beim Abkühlen aus. Foto: Yana Zschiedrich Inpage Navigation anzeigen Aus