Deutscher Kulturrat nimmt die Freie Szene in den Fokus

Das Titelthema der vom Deutschen Kulturrat herausgegebenen Zeitung Politik&Kultur ist in der Mai/Juni-Ausgabe der Freien Szene gewidmet. Die Freie Szene vereint „die Gesamtheit aller professionellen freien Kunstschaffenden, Künstlerinnen und Künstler, Ensembles, Einrichtungen und Strukturen in freier Trägerschaft aus den Bereichen Architektur, bildende Kunst, darstellende Kunst, Musik, Neue Medien, Literatur sowie aller spartenübergreifenden und transdisziplinären künstlerischen Arbeiten“ (P&K, S.21) Gemein ist ihren Akteuren, dass sie projektbasiert oder gänzlich ohne Förderung arbeiten, was letztlich zu Selbstausbeutung und Prekarisierung der Szene beiträgt. Um künstlerische Experimente wagen, profilierte Programmarbeit schultern und künstlerische Freiräume erhalten zu können, bedarf es strukturunterstützender Förderinstrumente, deren Ansatz mehr bedarfsorientiert und dafür weniger bürokratisch ist. Was Janina Benduski, Vorsitzende des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste für ihre Sparte proklamiert, nämlich, dass „die klare Notwendigkeit (besteht), kontinuierliche künstlerische Tätigkeit auch überjährig und langfristig zu unterstützen“ gilt ebenso für die bildende Kunst. Dass die Forderungen nach besseren Rahmenbedingungen für Künstlerinnen und Künstler hier und da auf fruchtbaren Boden fallen, ist zu begrüßen, von einem generellen Durchbruch der Forderungen auf politischer Ebene sind wir jedoch noch weit entfernt. Der im April 2018 zurück getretene Sprecher der Koalition der Freien Szene in Berlin Christophe Knoche resümierte in seiner Abschlussrede: „Noch immer ist zu wenig verstanden, nichts ist erledigt“. Der Adressat seiner Worte dürfte allerdings nicht nur in der Kommune und im Land Berlin, auf die er sich bezog und wo die Koalitionäre durchaus einiges bewirken konnten, zu finden sein.

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SH

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Sächsischer Europaminister Schenk zur EU-Förderung nach 2020

In ihrer Infomail 253 veröffentlichte die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen am 28. März 2018 folgende Information:

Europaminister Oliver Schenk hat für eine weitere faire und verlässliche EU-Förderung der Regionen in der kommenden Förderperiode geworben. „Die Regionalpolitik der Europäischen Union muss auch nach 2020 die Regionen spürbar und verlässlich unterstützen“, forderte Schenk am 14. März 2018 im Landtag in Dresden in einer Aktuellen Stunde.

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Konferenz „Grenzraumerfahrung – kulturelle und kreative Arbeit in ländlichen Grenz­regionen“

In ihrer Infomail 253 veröffentlichte die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen am 28. März 2018 folgende Information:

Kreatives Sachsen lädt zur Cross-Border Culture Conference 2018 nach Dresden und Rehlovice in Tschechien ein. An beiden Konferenzstandorten wird vom 25. bis 27. April 2018 zum Thema „Grenzraumerfahrung – kulturelle und kreative Arbeit in ländlichen Grenzregionen“ diskutiert und gearbeitet. Neben spannenden Netzwerk-möglichkeiten werden verschiedene Workshops und Podiumsrunden angeboten.
Anmeldungen sind bis zum 4. April 2018 möglich.

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Kunstgespräch in Dresden // 4. April 2018 von 10 bis 12 Uhr

Gemeinsam mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) lädt das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) zum Kunstgespräch ein.

04. April 2018 von 10 bis 12 Uhr
im Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Wigardstraße 17, Dresden

Neben Staatssekretär Uwe Gaul werden die Leiter des Archivs der Avantgarden Herr Dr. Fischer und Herr Rezende und evtentuell weitere Vertreter*innen der SKD für den Gedankenaustausch zur Verfügung stehen.
Um formlose Anmeldung wird gebeten bis zum 28.02.2018 unter berufsverband@kuenstlerbund-dresden.de.

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Kunstgespräch in Leipzig, Gespräch in Plauen abgesagt

Gemeinsam mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) lädt das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) zum Kunstgespräch in Leipzig und zum Kunstgespräch in Plauen ein.

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Stellungnahme von Olaf Zimmermann zum Leitbild eines „aktivierenden Kulturstaats“

Sehr geehrte Damen und Herren,
vor fast genau zehn Jahren hat die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages in ihrem Schlussbericht formuliert, dass gemäß des Leitbilds eines „aktivierenden Kulturstaates“ die Diskussionen im Kulturbereich geführt werden sollten. 

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Deutscher Kulturrat sieht dringenden urheberrechtlichen Handlungsbedarf auf europäischer und nationaler Ebene

Der Deutsche Kulturrat, zu dessen Mitgliederspektrum sowohl Verbände der Urheber und ausübenden Künstler als auch Verwerterverbände sowie Zusammenschlüsse von Bildungs- und Kulturinstitutionen gehören, beteiligt sich kontinuierlich an den Debatten zur Anpassung des Urheberrechts an die digitale Welt. 

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Ausschuss für Kultur und Medien - SPD wird Vorsitz stellen

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, vermeldet in seinem Wochenreport vom 23. Januar, dass nach einer interfraktionellen Abstimmung der Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestag weiterhin von einer oder einem Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion geleitet wird. Dazu Olaf Zimmermann: „Ich bin sehr erleichtert. Die AfD wird den Vorsitz des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag nicht erhalten. Ich danke ausdrücklich der SPD-Bundestagsfraktion, dass sie ihre Verantwortung wahrgenommen und bei der Vergabe der Vorsitze der Bundestagsausschüsse bei diesem Ausschuss zugegriffen hat. Das ist ein wichtiges politisches Signal für Geschichtsbewusstsein, Zusammenhalt in Deutschland und kulturelle Integration. Dieses Signal wird in den gesamten Kulturbereich positiv ausstrahlen.“

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Landesverband jetzt Mitglied im Bund der Selbständigen

Seit Dezember 2017 ist der Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V. Mitglied im Bund der Selbständigen Sachsen e.V. (BDS).

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zum StartPoint Prize: „Wir haben nicht vor, uns damit zufrieden zu geben.“

Irène Mélix studierte an der HFBK Dresden, absolvierte im Sommer 2017 ihr Diplom und gehörte zu den ausgewählten Künstler*innen der Ausstellung StartPoint Prize, bei der jährlich die besten Abschlussarbeiten europäischer Kunstakademien in der Prager Nationalgalerie zu sehen sind.

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