Umfrage: WIR SIND VIELE JEDE*R EINZELNE VON UNS

wir wollen politisch motivierte Übergriffe, Drohungen, Hass-Mails, Strafanzeigen gegen Theater, Opern, Galerien, Museen, Literaturhäuser, Freie Gruppen, etc. aber auch politisch motivierte Forderungen nach Subventionskürzungen als Reaktion z.B. auf Produktionen mit Geflüchteten, dokumentieren. Das Ziel ist, Anfang kommenden Jahres eine möglichst umfassende Dokumentation vorzulegen.

Umfrage siehe unten

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Kulturausgaben im kommenden Doppelhaushalt sollen um 13 Prozent wachsen

Der Entwurf des sächsischen Kulturhaushaltes 2019/20 sieht noch über den Regierungsentwurf hinausgehende weitere Erhöhungen vor. Die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD wollen nun jeweils noch einmal 5,2 Millionen jährlich auf den Kulturhaushalt drauflegen. Gegenüber dem laufenden Jahr würden dann ab 2019 die Kulturausgaben des Freistaates um 13 Prozent steigen. Jährlich sollen etwa 240 Millionen Euro zur Verfügung stehen, worüber im Dezember noch das Landtagsplenum abstimmen muss.

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KLANG.FARBE: Künstlerräume für Atelierkonzerte und Begegnung gesucht!

Wir, ein im Entstehen begriffenes Kollektiv aus Leipzig, wollen Farben, Formen und Klänge zusammenbringen und suchen bildende Künstler*innen, die sich vorstellen können, etwa vierteljährlich ein Atelierkonzert zu beherbergen. Der Raum sollte mindestens 15 Menschen fassen können. Wir suchen nicht nur in den Städten, sondern dezidiert auch im ländlichen Raum. Wenn die Offenheit dafür da ist, können wir uns ebenso Gesprächskonzerte vorstellen, in dem die Künste und Künstler*Innen in einen Dialog treten.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Peggy Luck: atelierkonzerte@gmx.de 

Herzlichen Dank!

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Kultur Stadt Dresden: Bleiben oder Gehen?

Das Thema Heimat wird momentan auch in Dresdner Kulturinstitutionen intensiv diskutiert. Nach dem entsprechenden Workshop lädt das Netzwerk Kultur Dresden in Partnerschaft mit dem Kulturhauptstadtbüro der Landeshauptstadt Dresden, der Scheune Akademie und der Sächsischen Akademie der Künste nun zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung ein.

Was hat Dresden in den vergangenen Jahren erreicht, was bleibt zu tun, damit die Stadt Heimat für aktive, kreative und bedeutsame Freie Szenen in den unterschiedlichen kulturellen und künstlerischen Genres bleiben oder werden kann.

Kultur Stadt Dresden: Bleiben oder Gehen? Dresden als Heimat Freier Szenen
am 7. November 2018,19 bis 22 Uhr im Kulturzentrum Scheune, Alaunstr. 36-40, 01099 Dresden ein (Einlass ab 18.30 Uhr)

Weitere Details hier.

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Seminar zur Kulturförderung der EU am 19.11. in Dresden

Das Seminar „KREATIVES EUROPA fördert Kultur. Wir erklären wie!“ befasst sich mit dem Programm KREATIVES EUROPA KULTUR, das darauf ausgerichtet ist, die Professio­nalisierung der Kulturschaffenden und deren Mobilität in einem europäischen Kontext zu unterstützen sowie neue Publikumsschichten zu erschließen. Grenzüberschreitende, möglichst innovative Kooperationsprojekte bilden das Kern-stück des Teilprogramms KULTUR und stehen dementsprechend hinsichtlich Zielen, Förderkriterien und Antragsverfahren im Fokus des Seminars.

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ACHTUNG TERMINÄNDERUNG: Weiterbildungsangebot „Wirtschaftsförderung übersetzt für Künstler*innen“

Gemeinsam mit dem Verband „Kreatives Sachsen“ lädt der Landesverband zur Veranstaltung „Wirtschaftsförderung übersetzt für Künstler*innen“ ein. Im Bereich der Wirtschaftsförderung existieren Programme, die Künstlerinnen und Künstler für ihre Arbeit nutzen können. Voraussetzung für einen erfolgreichen Förderantrag sind ein grundlegendes Verständnis für das Anforderungsprofil und die auf diesem Sektor gängige Antragssprache. Um die Lesart etwaiger Förderprogramme und die Möglichkeit von diesen zu profitieren, soll es in diesem Workshop gehen.

6. Dezember 2018 // 13 – 17 Uhr // Zentralwerk Riesaer Str. 32
Leitung: Christian Rost, Kreatives Sachsen
Die Teilnahme ist kostenlos.

Wir bitten um Anmeldung per email an kontakt@lbk-sachsen.de bis 26. November 2018.

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Ideenkonferenz "Kunst.Kultur.Perspektiven." - zur Situation der Kunst- und Kulturschaffenden in Sachsen

Seit Jahren arbeiten viele sächsische Kulturschaffende und Künstler*innen in prekären Verhältnissen und die Lage spitzt sich weiter zu. Ihre ökonomische Basis muss neu gedacht werden und hierzu braucht es neue Ansätze.

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Unternehmensworkshop am 06. November 2018 im Leipziger Tapetenwerk

Das Sächsische Staatsministerium für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr (SMWA) erstellt derzeit den Zweiten Kultur- und Kreativwirtschaftsbericht für Sachsen. Dieser schreibt auf der Grundlage des Zwischenberichts den ersten Kultur- und Kreativwirtschaftsbericht fort, bietet eine ganzheitliche Perspektive auf die Branche in Sachsen und zeigt künftige Handlungsansätze für eine gezielte Weiterentwicklung auf.

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Infotag zu Fördermöglichkeiten für internationale Projekte und Partnerfindung

Wer ein internationales Kultur-Projekt organisiert, muss einige Hürden überwinden. Ob Partnersuche, Sprachbarriere, Finanzierung oder Programmplanung, die Herausforderungen sind vielfältig.

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Deutscher Kulturrat nimmt die Freie Szene in den Fokus

Das Titelthema der vom Deutschen Kulturrat herausgegebenen Zeitung Politik&Kultur ist in der Mai/Juni-Ausgabe der Freien Szene gewidmet. Die Freie Szene vereint „die Gesamtheit aller professionellen freien Kunstschaffenden, Künstlerinnen und Künstler, Ensembles, Einrichtungen und Strukturen in freier Trägerschaft aus den Bereichen Architektur, bildende Kunst, darstellende Kunst, Musik, Neue Medien, Literatur sowie aller spartenübergreifenden und transdisziplinären künstlerischen Arbeiten“ (P&K, S.21) Gemein ist ihren Akteuren, dass sie projektbasiert oder gänzlich ohne Förderung arbeiten, was letztlich zu Selbstausbeutung und Prekarisierung der Szene beiträgt. Um künstlerische Experimente wagen, profilierte Programmarbeit schultern und künstlerische Freiräume erhalten zu können, bedarf es strukturunterstützender Förderinstrumente, deren Ansatz mehr bedarfsorientiert und dafür weniger bürokratisch ist. Was Janina Benduski, Vorsitzende des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste für ihre Sparte proklamiert, nämlich, dass „die klare Notwendigkeit (besteht), kontinuierliche künstlerische Tätigkeit auch überjährig und langfristig zu unterstützen“ gilt ebenso für die bildende Kunst. Dass die Forderungen nach besseren Rahmenbedingungen für Künstlerinnen und Künstler hier und da auf fruchtbaren Boden fallen, ist zu begrüßen, von einem generellen Durchbruch der Forderungen auf politischer Ebene sind wir jedoch noch weit entfernt. Der im April 2018 zurück getretene Sprecher der Koalition der Freien Szene in Berlin Christophe Knoche resümierte in seiner Abschlussrede: „Noch immer ist zu wenig verstanden, nichts ist erledigt“. Der Adressat seiner Worte dürfte allerdings nicht nur in der Kommune und im Land Berlin, auf die er sich bezog und wo die Koalitionäre durchaus einiges bewirken konnten, zu finden sein.

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SH

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