Landesverbandstag des Bundes der Selbständigen (BDS)

Der diesjährige Landesverbandstag des BDS findet am 31. August 2018 in gemeinsamer Planung des BDS mit dem Landesverband Bildende Kunst Sachsen von 14 bis 21 Uhr im Zentralwerk in Dresden-Pieschen statt. Hier wird nicht nur das Zentralwerk und seine Initiative vorgestellt, sondern v.a. ein aktiver Austausch zwischen Unternehmer*innen und Kreativschaffenden ermöglicht und angeregt. Ziel ist, Vernetzung zu schaffen und Gewerbevereine und Unternehmer*innen mit lokal agierenden Kulturakteur*innen in Kontakt und Planungen zu bringen, um Synergieeffekte zwischen Kreativen und Wirtschaftsmodellen zu befördern. Auf dem Programm stehen u.a. verschiedene Arbeitskreise und ein politisches Forum mit Kultur- und Wirtschaftspolitikern. Um Anmeldung zur Teilnahme wird bis zum 13. August gebeten bei:

Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V.
Zentralwerk
Riesaer Str. 32
01127 Dresden
Tel: 0351-563 57 42

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Grundlagen-Workshop Fotografie mit Bildbearbeitung in Leipzig

Inhalt des Workshops:Theoretische und praktische Vermittlung von grundlegenden Fertigkeiten für die Aufnahme und Bearbeitung von Werk-Fotografien (vorerst für die Genres Grafik und Malerei) zum Zweck der digitalen Werkdokumentation. Die Kenntnisse werden anhand praktischer Werk-Beispiele vermittelt. Der Workshop besteht aus einem Fotografie-Modul und einem Bildbearbeitungs-Modul.

Die Teilnehmerzahl für diesen Basic-Workshop ist auf 9 begrenzt. Er richtet sich v.a. an die Künstler, die im Rahmen der Einpflege ihres künstlerischen Werkes in die vom LBK bereit gestellte Werkdatenbank mit der Erstellung ihres Bildmaterials befasst sind bzw. sich mit der Aufnahme ihres Werkbestandes befassen wollen.

Teilnahmebeitrag für Verbindlichkeit der Anmeldung: 10€
Termin: 22. September 2018, 10 bis 16 Uhr
Ort: LSOD, Leipzig School of Design, Weißenfelser Str. 67, Gewerbezentrum
Berücksichtigung nach Eingang der Anmeldung bei:

Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V.
Zentralwerk
Riesaer Str. 32
01127 Dresden
Tel: 0351-563 57 42

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Projektinformation zur Vergabe der Studie „Kunstorte im Freistaat Sachsen“

Ziel der Studie ist eine Bestandsanalyse der Kunst- und Ausstellungsräume der Gegenwartskunst im Freistaat Sachsen sowie die Ermittlung von Handlungsempfehlungen zu ihrer weiteren Entwicklung. Da vergleichbare Untersuchungen sowohl in anderen Bundesländern als auch in vielen EU-Mitgliedsstaaten fehlen, schließt die Studie eine Forschungslücke und schafft Grundlagen für kulturpolitische Konzeptionen.

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SAVE THE DATE – zeitgleich-zeitzeichen im Oktober 2019

Der BBK-Bundesverband wird im Jahr 2019 erneut das Ausstellungsprojekt „zeitgleich –zeitzeichen“ durchführen. Das Projekt läuft unter dem Titel:

postdigital rasender stillstand

Im Laufe des Oktober 2019 sollen hierzu möglichst viele Ausstellungen stattfinden, die von BBK-Verbänden organisiert werden.

Bitte berücksichtigen Sie dies möglichst schon jetzt bei Ihrer Ausstellungsplanung für das kommende Jahr.

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ZENTRALWERK: 30.000 für heiße Luft

Seit einem Jahr gibt es das Zentralwerk in Dresden nun schon – für viele. Damit es ein Ort für alle werden kann, braucht es: eine Lüftungsanlage. Klingt banal, ist aber so: ohne Luft keine Kultur!

Worum es geht

Um das Saalgebäude regelmäßig bespielen zu können, muss eine Lüftungsanlage her. Die Stadt Dresden und der Freistaat Sachsen geben uns einen Teil der Summe – wenn wir den anderen selbst aufbringen.

Was fehlt

Da wir diesen Eigenanteil nach den gewaltigen Investitionen der letzten Jahre nicht aufbringen können, setzen wir auf die Kraft der Gemeinschaft.  Mit der Crowdfunding-Plattform Startnext wollen wir mindestens 30.000 Euro einspielen. Wenn wir weitere Unterstützer finden, können wir mit 10.000 Euro zusätzlich die Einbindung einer Heizung in die Lüftungsanlage ermöglichen. Dann wird der Saal nicht nur im Sommer sondern ganzjährig bespielbar. Das bedeutet also konkret:

Fundingschwelle: 30.000 €
Denn ohne Lüftungsanlage keine Zulassung des Saalgebäudes als Veranstaltungsort.

Fundingziel: 40.000 €
Für diese Summe können wir die Heizung ans Netz bringen und den Saal auch im Winter nutzen! Es geht also um alles! Unterstützt uns dabei!

Hier gehts zu Startnext

Mehr über das Saalgebäude

Hier geht es zu unserem Bautagebuch

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Bundestag: Kulturelle Vielfalt stärken, mehr Menschen die Teilhabe an Kunst und Kultur ermöglichen.

Wir zitieren den Newsletter des Deutschen Kulturrats vom 16. Mai 2018:

"(...) Ein roter Faden in den Redebeiträgen fast aller Rednerinnen und Redner war das Eintreten für kulturelle Vielfalt, Presse-, Meinungs- und Kunstfreiheit. Dabei wurde von einzelnen Rednern auch unterstrichen, dass dies heißt, auch solche Meinungen, Werke oder Inszenierungen ertragen zu müssen, die einem persönlich nicht gefallen.

Simone Barrientos MdB (Die Linke) unterstrich in ihrer Rede, dass Kultur und speziell die kulturelle Vielfalt der Kitt für die demokratische Gesellschaft sind. Einen besonderen Akzent setzte sie auf die wirtschaftliche und soziale Lage der Künstler. Hier sieht sie das Erfordernis, die Mittel für die Bundeskulturförderfonds deutlich zu erhöhen. Auch muss die soziale Sicherung der Solo-Selbständigen verbessert werden. Weiter will sie sich in den Haushaltsberatungen für eine Erhöhung der Mittel für die kulturelle Vermittlung einsetzen. Als wichtiges kulturpolitisches Ziel nannte sie ferner die Verankerung des Staatsziels Kultur im Grundgesetz.

Marc Jongen MdB (AfD) schickte seiner Rede voraus, dass für Kultur eigentlich nie genug Geld vorhanden sein kann und dass speziell die Förderung des kulturellen Erbes sich im Tourismus und in der Kreativwirtschaft bezahlt macht. Dann kritisierte er scharf die Kulturstiftung des Bundes und hier speziell das Programm 360°, das zur Öffnung von Kultureinrichtungen beitragen soll. Er bezeichnete dieses Programm als propagandistisch. Er sieht die Freiheit der Kunst gefährdet, da Staatskünstler und Staatskulturschaffende gefördert würden, die sich einseitig auf Gender und Migration fokussierten. Demgegenüber würden wirklich freie Künstler in ihrer Arbeit eingeschränkt. Jongen sagte zu, die weitere Entwicklung des Humboldtforums wohlwollend begleiten zu wollen.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters MdB (CDU) dankte den Haushalts- und Finanzpolitikern für ihr Interesse an Kultur, das sich in einem erneut aufgestockten Etat zeigt. Als wesentlichen neuen Aspekt ihrer Arbeit hob sie die Aufarbeitung und den Umgang von Kunst im kolonialen Kontext an. Diesem anspruchsvollen und vielschichtigen Thema wird mit einem Mittelaufwuchs Rechnung getragen. Das Humboldtforum soll alle Besucher einladen, sich als Weltbürger zu fühlen und zu erfahren. Sehr deutlich wandte sich Grütters gegen Einschränkungen der Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit in China, Russland, der Türkei, Ungarn und Polen. Sie kritisierte aber auch jene, die die freie Presse in Deutschland als Lügenpresse diffamieren. Grütters unterstrich, dass Kulturförderung Ausdruck einer offenen demokratischen Gesellschaft. Sie steht für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Integration.

Joana Cotar MdB (AfD) nahm sich Staatsministerin für Digitales Dorothee Bär MdB (CSU) vor und warf ihr vor, letztlich vor eine Königin ohne Land zu sein, da sich im Bundeshaushalt kein Etatposten ihr zuordnen ließe, sondern sich vielmehr 14 Ministerien um das Thema Digitalisierung kümmern. Sie vermisste eine klare digitale Agenda.

Martin Rabanus MdB (SPD) hob eingangs auf das große Einverständnis von fünf der sechs im Bundestag vertretenen Fraktionen im Kulturausschuss hervor, die gemeinsam für ein weltoffenes und freies Land eintreten und dann über die geeigneten Förderinstrumente streiten. Die AfD, so Rabanus, teilt diese grundlegende Übereinstimmung im Kulturausschuss nicht. Mit Blick auf anstehende Aufgaben nannte er die Förderung von Kultur in den ländlichen Räumen als eine zentrale Aufgabe gerade auch mit Blick auf eine offene Gesellschaft. Weiter müssen Kreative, insbesondere auch in den Regionen, gefördert und die Erinnerungskultur gestärkt werden. Die Deutsche Welle bezeichnete Rabanus als eine starke Stimme in der Welt, die Fakten statt Fakes verbreitet. Im Haushalt wird dieser Aufgabe Rechnung getragen.

Erhard Grundl MdB (Bündnis 90/Die Grünen) machte ebenfalls deutlich, dass der kulturelle Reichtum von vielen Menschen im Land geschaffen wird, die oftmals nicht im Mittelpunkt der Berichterstattung stehen. Er vermisse nach den Erwartungen, die durch den Koalitionsvertrag geweckt wurden, eine entsprechende Unterlegung mit Haushaltstiteln. Der Haushalt konzentriere sich auf wenige Projekte mit großer Strahlkraft und verbessert eben nicht die kulturelle Teilhabe. Wie Simone Barrientos hat auch er sich für eine Erhöhung der Etats der Kulturförderfonds ausgesprochen. Ebenfalls sieht er wachsende Aufgaben in der Erinnerungskultur.

Patricia Lips MdB (CDU) schickte ihren Ausführungen voraus, dass der Kulturhaushalt in den letzten zehn Jahren stetig gewachsen ist und dies auch Ausdruck der Bedeutung ist, die die unionsgeführten Bundesregierungen der Kultur beimessen. Kultur stiftet, so Lips, Identität. Scharf kritisierte Lips die Äußerungen von Marc Jongen in der Debatte zum Förderprogramm der Kulturstiftung des Bundes. Seine Ausführungen sieht sie als Verhöhnung von Menschen und Einrichtungen. Ihres Erachtens hat die Rede von Jongen noch einmal untermauert, wie wichtig manche Programme sind. Zur Freiheit der Kunst gehöre eben auch, auszuhalten, was einem nicht gefällt. Der Kulturhaushalt des Bundes konzentriert sich, so Lips, naturgemäß auf Aufgaben von nationaler oder internationaler Bedeutung, das schmälert nicht die herausragende Bedeutung der Kultur in den Regionen.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Die heutige Debatte zur ersten Lesung des Kulturhaushaltes 2018 zeigte, dass die Mehrheit der Abgeordneten im Deutschen Bundestag das Verständnis eines weltoffenen, demokratischen Deutschlands vertritt, das durch kulturelle Vielfalt geprägt ist. Diese Vielfalt zu stärken, mehr Menschen die Teilhabe an Kunst und Kultur zu ermöglichen, war überwiegender Tenor in der Debatte. Auch das Eintreten für Presse-, Meinungs- und Kunstfreiheit wurde immer wieder betont. Allein der AfD-Politiker Marc Jongen stellte sich außerhalb dieses breiten Konsenses der Kulturpolitikerinnen und Kulturpolitiker und vertrat ein deutlich anderes Kulturverständnis. Besonders seine heftigen Angriffe auf die Kulturstiftung des Bundes und das Programm "360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft", das er als propagandistische Legitimierung der Masseneinwanderung bezeichnete, schockiert in der Wortwahl einmal mehr. “"

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Das Berliner Modell - Ausstellungsvergütung

Bereits seit Anfang März diesen Jahres ist es nun auch Künstler*innen unabhängig von ihrem Wohnsitz möglich, vom Ausstellungshonorarfond zu profitieren, insofern sie an vom Land Berlin geförderten Ausstellungen teilnehmen oder in kommunalen Galerien ausstellen. Der Ausstellungshonorarfond wurde 2017 für den Doppelhaushalt 2018/19 von 300.000 auf 400.000 € erhöht. Seit Januar 2018 staffeln sich die Honorare wie folgt (die Honorare sind als Mindesthonorare zu verstehen):
· Einzelausstellung (1-2 Künstler*innen): min. € 1.500 / Künstler*in
· Kleingruppenausstellung (3-9 Künstler*innen): min. € 500 / Künstler*in
· Gruppenausstellung (>10 Künstler*innen): min. € 250 / Künstler*in

Detaillierte Informationen zum Berliner Modell auf der Seite des bbk Berlin:
http://www.bbk-berlin.de/con/bbk/front_content.php?idcat=178

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Dieter Lattmann, Vater der Künstlersozialversicherung gestorben

Wie der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) mitteilte, ist der Autor, Mitbegründer des VS und Kulturpolitiker Dieter Lattmann im Alter von 92 Jahren verstorben. Als Bundestagsabgeordneter der SPD in den Jahren 1972 - 1980 hat er sich u.a. für Reformen im Urheberrecht stark gemacht. Untrennbar ist sein Name mit der Gründung der Künstlersozialversicherung verbunden. Über seinen von Ausdauer geprägten Vorstoß in Richtung sozialer Absicherung von Schriftstellern und Künstlern erinnerte sich Lattmann wie folgt: »Mir war klar, so eine relativ kleine Gruppe kann ein Gesetz nur durchbringen, wenn man eine interfraktionelle Möglichkeit findet. Ich habe den Entwurf zum Künstlersozial-versicherungsgesetz sieben Jahre durch den Bundestag getragen. Zunächst hatte ich ihn Willy Brandt zugeleitet, aber da versandete das zunächst. 1974 im Mai löste Helmut Schmidt Willy Brandt ab: Er schaute sich meine Entdeckung des Mechanismus einer Kultursozialabgabe und einer entsprechenden Einrichtung an und meinte: ‚Das ist ein guter Vorschlag, das werde ich weiterfördern‘. Noch vor meinem Ausscheiden aus dem Bundestag wurde das Gesetz beschlossen.«*

*Zitiert nach: www.kulturrat.de
Quelle und komplette PM: www.kulturrat.de/pressemitteilung

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AfD soll Vorsitz des Unterausschusses Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik im Deutschen Bundestag erhalten – Kritik kommt u.a. vom Deutschen Kulturrat

Der Deutsche Kulturrat kritisiert in seiner Pressemitteilung vom 20. April, dass die AfD-Fraktion im Bundestag den Vorsitz des Unterausschusses Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik erhalten soll. Bereits zu Beginn der Wahlperiode hatte sich der Deutsche Kulturrat dagegen gewandt, dass die AfD-Fraktion den Vorsitz des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag erhält. Begrüßt wurde deshalb, dass sich die SPD-Fraktion dafür entschieden hat, beim Zugriffsverfahren auf diesen Ausschuss zu zugreifen.

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Künstlerische Drucktechniken – Neuaufnahme in Bundesweites Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission

Die „Künstlerischen Drucktechniken des Hochdrucks, Tiefdrucks, Flachdrucks, Durchdrucks und deren Mischformen‘‘ sind mit Beschluss der Deutschen UNESCO-Kommission im März 2018 in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.

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