Kunstbegriffe: Susanne von Falkenhausen zum Begriff ›Autonomie‹, 28. Mai 2018

Montag, 28. Mai 2018 um 19 Uhr
Zum Begriff ›Autonomie‹ spricht: Susanne von Falkenhausen, Kunsthistorikerin, Berlin

Hörsaal Güntzstraße // HfBK Dresden, Güntzstraße 34 // 01307 Dresden

Der Vortrag finden in der Reihe “Kunstbegriffe“ sowie im Rahmen der Initiative für Gegenwartskunst „Kulturhautstadt und zeitgenössische Kunst – Anforderungen, Perspektive, Debatten“ statt, gefördert von der Landeshauptstadt Dresden, Kulturhauptstadtbüro.

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Dieter Lattmann, Vater der Künstlersozialversicherung gestorben

Wie der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) mitteilte, ist der Autor, Mitbegründer des VS und Kulturpolitiker Dieter Lattmann im Alter von 92 Jahren verstorben. Als Bundestagsabgeordneter der SPD in den Jahren 1972 - 1980 hat er sich u.a. für Reformen im Urheberrecht stark gemacht. Untrennbar ist sein Name mit der Gründung der Künstlersozialversicherung verbunden. Über seinen von Ausdauer geprägten Vorstoß in Richtung sozialer Absicherung von Schriftstellern und Künstlern erinnerte sich Lattmann wie folgt: »Mir war klar, so eine relativ kleine Gruppe kann ein Gesetz nur durchbringen, wenn man eine interfraktionelle Möglichkeit findet. Ich habe den Entwurf zum Künstlersozial-versicherungsgesetz sieben Jahre durch den Bundestag getragen. Zunächst hatte ich ihn Willy Brandt zugeleitet, aber da versandete das zunächst. 1974 im Mai löste Helmut Schmidt Willy Brandt ab: Er schaute sich meine Entdeckung des Mechanismus einer Kultursozialabgabe und einer entsprechenden Einrichtung an und meinte: ‚Das ist ein guter Vorschlag, das werde ich weiterfördern‘. Noch vor meinem Ausscheiden aus dem Bundestag wurde das Gesetz beschlossen.«*

*Zitiert nach: www.kulturrat.de
Quelle und komplette PM: www.kulturrat.de/pressemitteilung

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AfD soll Vorsitz des Unterausschusses Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik im Deutschen Bundestag erhalten – Kritik kommt u.a. vom Deutschen Kulturrat

Der Deutsche Kulturrat kritisiert in seiner Pressemitteilung vom 20. April, dass die AfD-Fraktion im Bundestag den Vorsitz des Unterausschusses Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik erhalten soll. Bereits zu Beginn der Wahlperiode hatte sich der Deutsche Kulturrat dagegen gewandt, dass die AfD-Fraktion den Vorsitz des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag erhält. Begrüßt wurde deshalb, dass sich die SPD-Fraktion dafür entschieden hat, beim Zugriffsverfahren auf diesen Ausschuss zu zugreifen.

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Sächsischer Europaminister Schenk zur EU-Förderung nach 2020

In ihrer Infomail 253 veröffentlichte die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen am 28. März 2018 folgende Information:

Europaminister Oliver Schenk hat für eine weitere faire und verlässliche EU-Förderung der Regionen in der kommenden Förderperiode geworben. „Die Regionalpolitik der Europäischen Union muss auch nach 2020 die Regionen spürbar und verlässlich unterstützen“, forderte Schenk am 14. März 2018 im Landtag in Dresden in einer Aktuellen Stunde.

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Künstlerischer Vorlass von Max Uhlig

In ihrer Infomail 253 veröffentlichte die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen am 28. März 2018 folgende Information:

Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen erhält mit dem künstleri­schen Vorlass sowie dem Wohn- und Atelierhaus von Max Uhlig große Teile des Lebenswerks eines herausragenden sächsischen Gegenwartskünstlers.
Der Dresdner Maler und Grafiker Max Uhlig zählt zu den international bedeutenden deutschen Gegenwartskünstlern. Seine Arbeiten sind in zahlreichen nationalen und internationalen Sammlungen vertreten. Im Jahr 2014 traten Max Uhlig und seine Ehefrau Angela Simon erstmals mit einem großzügigen Schenkungsangebot an die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen heran. Nach umfangreichen Vorbereitungen konnte die Schenkung gestern vollzogen werden. Das haben heute der Künstler Max Uhlig, der Präsident der Kulturstiftung Ulf Großmann und die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Eva-Maria Stange auf einer Pressekonferenz in Dresden bekannt gegeben.

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Konferenz „Grenzraumerfahrung – kulturelle und kreative Arbeit in ländlichen Grenz­regionen“

In ihrer Infomail 253 veröffentlichte die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen am 28. März 2018 folgende Information:

Kreatives Sachsen lädt zur Cross-Border Culture Conference 2018 nach Dresden und Rehlovice in Tschechien ein. An beiden Konferenzstandorten wird vom 25. bis 27. April 2018 zum Thema „Grenzraumerfahrung – kulturelle und kreative Arbeit in ländlichen Grenzregionen“ diskutiert und gearbeitet. Neben spannenden Netzwerk-möglichkeiten werden verschiedene Workshops und Podiumsrunden angeboten.
Anmeldungen sind bis zum 4. April 2018 möglich.

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Tagung: The Active Part of Art // 26. April bis 27. April 2018

Leitung: Dr. Sabine Baumann / Kosten: 100,- € (inkl. Ü/VP) / Anmeldeschluss: 13. Apr 2018

Aktuell konstatieren wir, dass sich in verschiedenen europäischen Ländern autoritäre nationale Entwicklungen vollziehen, die auch die Freiheit der Kunst berühren, so in Ungarn, Serbien, Polen aber auch außerhalb Europas – wie in der Türkei. Ebenso vollziehen sich in Deutschland gesellschaftspolitische Entwicklungen, die auch angesichts unserer Geschichte Anlass zur Sorge geben bzw. künstlerisches Handeln oder künstlerische Positionierung erfordern.

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Kürzung des Musik-, Kunst- und Sportunterrichts in Sachsen vorerst vom Tisch

Am 2. März berichtete die Freie Presse, dass das sächsische Kultusministerium beabsichtigt, zum Schuljahr 2019/20 in den fünften Klassen je eine Wochenstunde Kunst und Musik zu streichen. Mit den Streichungen, von denen auch der Sport- und Fremdsprachenunterricht betroffen sein sollten, wollte man rund 800 Lehrerstellen einsparen. Hingegen sollten Medien- und politische Bildung ausgebaut werden. In der Ausgabe vom 10./11. März meldete die DNN dass Unterrichtskürzungen in o.g. Fächern glücklicherweise vom Tisch sind.

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Kunstgespräch in Dresden // 4. April 2018 von 10 bis 12 Uhr

Gemeinsam mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) lädt das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) zum Kunstgespräch ein.

04. April 2018 von 10 bis 12 Uhr
im Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Wigardstraße 17, Dresden

Neben Staatssekretär Uwe Gaul werden die Leiter des Archivs der Avantgarden Herr Dr. Fischer und Herr Rezende und evtentuell weitere Vertreter*innen der SKD für den Gedankenaustausch zur Verfügung stehen.
Um formlose Anmeldung wird gebeten bis zum 28.02.2018 unter berufsverband@kuenstlerbund-dresden.de.

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Werkdatenbankeinträge verfänglich für amtliche Wertermittlung?

Immer wieder erreichen uns verunsicherte Anfragen, ob ein - auch für das Finanzamt - öffentlich einsehbares Werkverzeichnis zur Annahme hoher Eigentumswerte führen und quasi zum Beweis dafür werden kann.

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