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Sächsisches Kultusministerium gibt mehr Geld für Ganztagsangebote:

Anträge für das kommende Schuljahr sind bis zum 28. Februar bei der Sächsischen Aufbaubank einzureichen.

Für das kommende Schuljahr 2019/2020 soll es für Ganztagesangebote eine Erhöhung um rund 19 Millionen € auf rund 46 Millionen € geben. „Wir investieren hier in die Bildungsqualität“, so Piwarz, der die Ganztagesangebote qualitativ und quantitativ weiter ausbauen will.

Das Geld soll den Schulen dabei helfen, den in diesem Schuljahr erstmalig gültigen „Qualitätsrahmen Ganztagsangebote“ umzusetzen. Er soll ein Maßstab für gute Ganztagsangebote sein und die Eigenverantwortung der Schule weiter stärken. „Damit Ganztagsangebote erfolgreich sind und die Chancengerechtigkeit der Schüler gesichert ist, muss die Qualität stimmen und vergleichbar sein“, erklärte der Minister. Der Qualitätsrahmen wurde vom Kultusministerium gemeinsam mit der TU Dresden und Schulpraktikern erarbeitet. Nach einer Testphase an 20 Schulen steht das Instrument seit dem aktuellen Schuljahr 2018/2019 allen allgemeinbildenden Schulen zur Verfügung.

Die Summe für die einzelne Schule setzt sich aus einem sogenannten Sockelbetrag sowie einer Schülerpauschale für jeden an den Angeboten teilnehmenden Schüler zusammen. Die Einzelheiten sind in einer Verordnung geregelt, die jetzt überarbeitet wurde. So wurde der Sockelbetrag pro Schule auf 6.000 € für die Förderschulen (vorher: 4.000 €) und 4.000 € für alle übrigen Schulen (vorher: Gymnasien und Grundschulen 2.000 €, Oberschulen 4.000 €) erhöht. Für den Schulklub können jetzt bis zu 10.000 € (vorher: 6.000 €) zusätzlich gewährt werden. Schulen, die sich im Aufbau befinden, werden bessergestellt.

Anträge für das kommende Schuljahr sind bis zum 28. Februar bei der Sächsischen Aufbaubank einzureichen.