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Ergebnisse der Umfrage: Angebote von Künstler:innen an Schulen

Die Ergebnisse der vom LBK durchgeführten Umfrage zeigen, welchen wichtigen Beitrag freiberufliche Künstler:innen zur kulturellen Bildung an sächsischen Schulen leisten. An allen sächsischen Schulformen fördern ihre Angebote nicht nur Kreativität und künstlerische Fähigkeiten, sondern auch Persönlichkeitsentwicklung und soziale Kompetenzen und greifen Themen wie Demokratie, Nachhaltigkeit und Medienkompetenz auf.
Gleichzeitig zeigt die Befragung, dass die Arbeitsbedingungen vielfach unzureichend sind. Mit durchschnittlich 37 Euro pro Zeitstunde bzw. 33 Euro pro Schulstunde liegen die Honorare deutlich unter der Empfehlung des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler von 70 Euro pro Stunde. Vor- und Nachbereitungszeiten sowie Fahrtkosten werden dabei häufig nicht vergütet und senken damit den realen Stundensatz noch einmal. Von dem Entgelt gehen Steuern, Sozialversicherungsbeiträge und Betriebskosten ab. Hinzu kommen rechtliche Unsicherheiten. Für viele Künstler bedeutet dies eine wirtschaftlich unsichere Situation – obwohl mehr als ein Drittel der Befragten ihren Lebensunterhalt mit schulischen Bildungsangeboten bestreitet. Die Befragten wünschen sich zudem Fortbildungen, insbesondere zu Pädagogik und Recht, sowie Möglichkeiten zum kollegialen Austausch.
Damit künstlerische Bildungsangebote in Sachsen langfristig gesichert und weiterentwickelt werden können, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen. Der LBK fordert daher angemessene Honorare und stabile Förderinstrumente, Rechtssicherheit, gute Vermittlungsstrukturen sowie Möglichkeiten zur Weiterbildung.

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