Besuch im Sächsischen Staatsministerium für Kultus Am 12. März war der Landesverband Bildende Kunst Sachsen gemeinsam mit dem Sächsischen Musikrat zu Gast im Sächsischen Staatsministerium für Kultus. Im Mittelpunkt des Treffens stand die weitere Ausgestaltung der bestehenden Rahmenvereinbarungen zu Ganztagsangeboten (GTA) an Schulen. Ziel dieser Vereinbarungen ist es, qualitativ hochwertige Angebote in den Bereichen Bildende Kunst und Musik an Schulen nachhaltig zu stärken. Es wurde beschlossen, die regelmäßig durchgeführte Umfrage unter Schulleiter:innen um spezifische Fragen zu diesen beiden Bereichen zu ergänzen. So soll ein genauerer Überblick über bestehende Angebote und Bedarfe gewonnen werden. Darüber hinaus wurde angekündigt, dass das Landesamt für Schule und Bildung eine Online-Fortbildungsreihe für externe Anbieter:innen plant. Parallel dazu erarbeitet die AG Kulturelle Bildung des LBK eine Handreichung für Akteur:innen der bildenden Kunst, die im schulischen Kontext tätig werden möchten. Ein weiteres wichtiges Thema des Gesprächs waren die häufig sehr niedrigen Honorare für künstlerische GTA-Angebote. Diese erschweren nicht nur die langfristige Sicherung der Angebote, sondern tragen insbesondere im ländlichen Raum zu einem Mangel an qualifizierten Anbieter:innen bei. Auch die Auswirkungen des sogenannten Herrenberg-Urteils, das die selbstständige Tätigkeit in diesem Bereich grundsätzlich in Frage stellt, wurden angesprochen. Kategorie eigene Info (LBK) Kulturelle Bildung