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Demo: Zukunft für Theater und Kultur / 5.10. 11 Uhr / Theaterplatz Dresden

Am Montag, 5. Oktober um 11 Uhr findet eine vom Landesverband Sachsen des Deutschen Bühnenvereins organisierte Demonstration auf dem Theaterplatz in Dresden statt, um gegen die geplanten Kürzungen im Kulturbereich im kommenden Doppelhaushalts des Freistaates Sachsen zu protestieren. Auch wenn Theater und Orchester die Initiatoren und Veranstalter der Demonstration sind, geht es dabei um die Zukunft der gesamten Kultur in Sachsen. Je mehr sich beteiligten, desto größer die Wirkung!

Die unverhältnismäßigen Kürzungen in der Kultur stehen einem Aufwuchs des sächsischen Gesamthaushaltes gegenüber. Diese signifikanten Einschnitte, wie u.a. bei den Förderprogrammen der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, aber auch von über 35% bei Mitteln für kulturelle Bildung beeinträchtigen unter anderem die Entwicklungsmöglichkeiten in ästhetischer Bildung für Kinder und Jugendliche sowie ein pluralistisches Kulturleben durch eine vielfältige, in die Fläche wirkende Freie Szene erheblich.

Die Gefährdung der Infrastruktur und der kulturellen Teilhabe in den Bereichen Theater, Bildende Kunst, Kultur- und Kreativwirtschaft, Bibliotheken, Soziokultur, kultureller Kinder- und Jugendbildung, Film, Literatur, Museen und Musik sind gesellschaftspolitisch kontraproduktiv für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Wie im Einzelplan des SMWK vorgesehen werden neben Theatern und Orchestern die Freie Kulturszene und Einrichtungen ohne oder nur mit ergänzender kommunaler Förderung überproportional gekürzt, was Kommunen nicht auffangen können.

Kommt zur Demonstration am 05.10. und fordern wir uns ein:

  • Auch Kulturangebote der Freien Kultur Sachsens müssen weiterhin realisierbar bleiben!

  • Projektförderungen und Förderprogramme wie die Gastspiel- und Konzeptförderung müssen auf Bedarfsstand bleiben und weitergeführt werden können!

  • Die kulturelle Bildung muss in Spartenbreite erhalten bleiben! Keine Kürzungen bei der Kinder- und Jugendbildung!

Bis Dezember dieses Jahres ein Beschluss über den Doppelhaushalt gefällt wird, werden wir jetzt laut und fordern:

Die im Haushaltsentwurf vorgesehenen Kürzungen müssen zurückgenommen werden!

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