Dresdner Kunsthochschule warnt vor existenzieller Schieflage Die Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) rechnet angesichts geplanter Kürzungen und unveränderter Zuschüsse für Sachausgaben und Investitionen seit den 2010er Jahren mit erheblichen Einschnitten ab dem kommenden Jahr. Ohne eine Korrektur der aktuellen Finanzentwicklung gerate man „absehbar in eine existenzielle Schieflage“, teilte die HfBK mit. „Wir reden nicht mehr über Kürzungen, die sich durch zusätzliche Anstrengungen oder organisatorische Anpassungen auffangen lassen. Wir stehen vor strukturellen Herausforderungen, die den Studienbetrieb grundlegend verändern würden“, wird Rektor Oliver Kossack in einem Artikel in der Zeitung „Welt“ zitiert. Die Hochschule könne zwar durch Rücklagen Defizite in den kommenden beiden Jahren noch decken, doch bereits 2029 stünden keine Rücklagen mehr zur Verfügung. Dies schlage sich auf die Betreuung der Studierenden sowie auf die Qualität von Lehre, künstlerischer Praxis und Forschung nieder. Zum Artikel Kategorie Kulturpolitik