Kunstbegriffe, „Prekarität“, 1.12.2025, 19 Uhr

In Fortsetzung der Vortragsreihe „Kunstbegriffe“ spricht der Philosoph, Politikwissenschaftler und Kunsttheoretiker Michael Hirsch am 1. Dezember um 19 Uhr zum Thema „Prekarität“ im Hörsaal der Hochschule für Bildende Künste Dresden auf der Güntzstr. 34. Im Zentrum des Vortrags steht der Begriff der Lebensform. Er hat zwei Seiten: Auf der einen Seite die real existierenden prekären Lebensformen von selbständig-freien Künstlerinnen und Künstlern, wie sie sich historisch herausgebildet haben.

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Werkdatenbank Bildende Kunst Sachsen

Mit der Werkdatenbank Bildende Kunst Sachsen bietet der Landesverband Bildende Kunst Sachsen e. V. in Kooperation mit der Deutschen Fotothek der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden Künstler:innen im Land Sachsen die Möglichkeit, ihre Werke virtuell darzustellen. Aktuell verzeichnet die Werkdatenbank über 33.000 Werke von rund 200 Künstler:innen. Nach den langwierigen haushaltspolitischen Verhandlungen ist die Finanzierung der Werkdatenbank – wenn auch in reduzierter Form – bis 2026 gesichert.

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Grundeinkommen für Künstler:innen in Irland

Ab 2026 soll in Irland das Grundeinkommen für Künstler:innen, das zunächst als Pilotprojekt startete, dauerhaft fortgesetzt werden. Denn die wirtschaftliche Rendite dieser Investition wirkt sich unmittelbar positiv auf den Sektor und die Wirtschaft insgesamt aus. Das Pilotprojekt war im April 2022 als dreijähriger Versuch gestartet worden, als Reaktion auf die Pandemie und um Künstler:innen finanziell zu stabilisieren. Von rund 9.000 Bewerber:innen konnten sich damals 2.000 über ihr Losglück und damit eine wöchentliche Zahlung von 325 Euro freuen.

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Resolution zur Freiheit geschlechtergerechter Sprache

Der Deutsche Kulturrat hat in einer Resolution die sprachliche Vielfalt und den freien Umgang mit geschlechtergerechter Sprache betont. Weder ihr Gebrauch noch ihr Verzicht seien vorgeschrieben – beides liege in der Entscheidung von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden. Ein Verbot geschlechtergerechter Sprache dürfe es aufgrund der Kunst- und Medienfreiheit nicht geben. Zudem solle die Verwendung oder Ablehnung keinen Einfluss auf öffentliche Förderentscheidungen haben.

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Haushaltssperre in Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden hat am 26. September 2025 eine Haushaltssperre für das Jahr 2026 verhängt. Hintergrund ist ein Fehlbetrag von etwa 64 Mio. € zum Ende des Jahres 2025, der sich laut Prognosen im Folgejahr weiter erhöhen wird. Ab sofort dürfen Ämter und Einrichtungen der Stadt nur noch die Hälfte ihres Budgets verwenden – Pflichtausgaben wie Personalkosten sowie gesetzlich oder vertraglich gesicherte Leistungen, beispielsweise im Sozial- und Jugendbereich, sind davon ausgenommen.

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Förderung: Culture Moves Europe

Die SPD lädt zu einem Kulturempfang am 7. November um 19 Uhr nach Chemnitz ins Weltecho. Mit Vertreter:innen aus Kultur und Politik wird diskutiert, wie Kultur als Motor für Zusammenhalt, regionale Entwicklung und demokratische Teilhabe gestärkt werden kann.
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Gemeinwohlparlament in Leipzig

Das neu gegründete Gemeinwohlparlament Leipzig macht bürgerschaftliches Engagement sichtbar und wirksam. Jede/r Leipzigerin ab 14 Jahren kann Mitglied im Gremium werden, aktiv mitgestalten und über die Vergabe von Fördergeldern abstimmen – der Jahresbeitrag beginnt bei 60 Euro. Wer möchte, kann seine Stimme spenden oder Patenschaften nutzen. Erstmals wird das Parlament am 5. Dezember 2025 im Rathaus tagen. Ziel ist es, Projekte zu stärken, die das Miteinander der Generationen in der Stadt verbessern.
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Nachschlagewerk Fördertöpfe

Die überarbeitete und aktualisierte Auflage von „Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen“ porträtiert mehr als 500 regionale, bundesweite und internationale Stiftungen, Förderprogramme sowie weitere Möglichkeiten zur Finanzierung von Projektideen. Zudem bietet das Nachschlagewerk eine Zusammenfassung von 116 Stiftungs- und Förderdatenbanken zur gezielten Weiterrecherche sortiert sowohl nach Themen wie Kunst und Kultur, Bildung, Wissenschaft oder Ländliche Räume, als auch nach Ländern, Bundesländern, Regionen und nach Stiftungen mit Sitz im Ausland.
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„Von der Kunst zu leben”: Studie und Symposium

Am 7. November 2025 findet von 17 bis 22 Uhr im Berliner FMP1 das Jahressymposion des BBK Bundesverbandes statt. Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung werden die Ergebnisse der neuen Studie „Von der Kunst zu leben. Die wirtschaftliche und soziale Situation Bildender Künstler:innen“, die auf der Seite des BBK Bund zum kostenfreien Download bereit steht.

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Fortbildungsprogramm rund um die berufliche Existenz

Der BBK München und Oberbayern e.V. und PLATFORM organisieren gemeinsam das Fortbildungsprogramm UPDATE 2025/2026. Im Herbst 2025 bietet es eine Reihe kostenfreier Online-Vorträge zu zentralen Themen zeitgenössischer künstlerischer Praxis und Professionalisierung: von Urheberrecht, Haftpflicht & Steuer über die Künstlersozialkasse (KSK) bis hin zu Kunst im öffentlichen Raum oder die Realisierung von Ausstellungsprojekten im Ausland. Auch das Format „Ask the gallerist“ ist wieder dabei!
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