Offener Brief der IG Landeskulturverbände Sachsen Die Interessengemeinschaft der Landeskulturverbände Sachsen, der auch der Landesverband Bildende Kunst Sachsen angehört, vertritt die Interessen zahlreicher Verbände in Sachsen aus den Bereichen Theater, Bildende Kunst, Kultur- und Kreativwirtschaft, Bibliotheken, Soziokultur, Kulturelle Kinder- und Jugendbildung, Film, Literatur, Museen und Musik. Sie fordert in einem offenen Brief im laufenden parlamentarischen Verfahren deutliche Nachbesserungen am Entwurf des Doppelhaushalts 2027/2028. Aus Sicht der Verbände setzt die Sächsische Staatsregierung mit den vorgesehenen Kürzungen im Kulturbereich die falschen Prioritäten. Während der Gesamthaushalt des Freistaates 2027 um sechs Prozent und 2028 nochmals um zwei Prozent wachsen soll, sind zugleich signifikante Einschnitte bei der Kultur vorgesehen. Die Kürzungen gefährden kulturelle Infrastruktur und kulturelle Teilhabe. Die IG Landeskulturverbände fordert deshalb die Landespolitik auf, eine Kurskorrektur in vier zentralen Handlungsfeldern vorzunehmen: Kulturraumgesetz planungssicher gestalten Kulturstiftung des Freistaates vor Kürzungen schützen Kulturelle Bildung stärken statt kürzen Freie Kulturszene und Institutionelle Förderung sichern. Lydia Hempel, Geschäftsführerin des LBK Sachsen, äußerte sich dazu im Coloradio. Die Sendung vom 14. September 2026 kann über die Mediathek des Radiosenders nachgehört werden. Zum offenen Brief Kategorie eigene Info (LBK)