Kulturpolitik

Konferenz „Zukunft Kulturland Sachsen 2030“

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus lädt im März zu der Konferenz „Zukunft Kulturland Sachsen 2030“, um gemeinsam über Perspektiven zu diskutieren: Wie können wir unsere Kulturlandschaft angesichts des demografischen Wandels und veränderter finanzieller Rahmenbedingungen erhalten und weiterentwickeln?
Wann: Mittwoch, 11. März 2026, 10:30-16:00 Uhr 
Wo: Kulturzentrum Großenhain, Schloßplatz 1, 01558 Großenhain
Um Anmeldung bis zum 4. März wird gebeten.

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Novellierte Förderrichtlinie Kulturelle Bildung: Begrenzung auf außerschulische Projekte

Die sächsische Förderrichtlinie Kulturelle Bildung wurde überarbeitet. Die neue Fassung enthält einige Verbesserungen, etwa eine günstigere Antragsfrist für Jugendkunstschulen. Allerdings wird die Förderung nun auch in allen Bereichen auf außerschulische Projekte begrenzt: Es werden keine Maßnahmen mehr gefördert, die eng mit dem Unterricht oder Lehrplanthemen verzahnt sind oder bei denen Schüler:innen verpflichtend als Klassenverband teilnehmen, wie Projekttage, Exkursionen und Projektwochen.

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Mangelhafter Schutz von Kulturgut

Der Schutz von Kulturgut ist ein aktuelles und wichtiges Thema: Die Gefahr kriegerischer Auseinandersetzungen rückt näher, ebenso die Sorge, dass Kulturgut durch Natur- oder andere Katastrophen beschädigt oder zerstört werden könnte. Im vom Deutschen Bundestag verabschiedeten KRITIS-Dachgesetz (Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2557 und zur Stärkung der Resilienz kritischer Anlagen) wird Kultur nicht als systemrelevanter Sektor genannt, was der Deutsche Kulturrat bereits deutlich kritisiert hat.

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Evaluationsbericht zum Sächsischen Kulturraumgesetz

Die Sächsische Staatsregierung hat dem Sächsischen Landtag Anfang Dezember den Evaluationsbericht zum Sächsischen Kulturraumgesetz vorgelegt. Eine Arbeitsgruppe aus Kulturverbänden, Kommunen, Kulturräumen und Ministerien hat die Sachgerechtigkeit der im Kulturraumgesetz geregelten Strukturen, Verfahren und Mittelverteilungen geprüft und ausgewertet.

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Zahl der Erwerbstätigen in Kulturberufen steigt

Das Statistische Bundesamt meldete im Januar 2026 einen Anstieg der Erwerbstätigen im Kulturbereich um sechs Prozent im Vergleich zu 2021 auf 1,3 Millionen. Dabei arbeiten rund 33 Prozent der Erwerbstätigen in Kulturberufen selbstständig – fast viermal so viele wie im Durchschnitt aller Erwerbstätigen. Zugleich bleibt die wirtschaftliche Situation für viele herausfordernd: Rund ein Drittel der Kulturschaffenden verfügt über ein monatliches Nettoeinkommen von unter 1.500 Euro.

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Aktionstag Zusammenhalt in Vielfalt

Die Initiative kulturelle Integration – ein Bündnis von Vertreter:innen der Sozialpartner, Religionsgemeinschaften, Medien, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft – ruft für den 21. Mai 2026 zum bundesweiten Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt“ auf. Ziel der Initiative ist es, dass an diesem Datum eine Vielzahl von Aktionen unterschiedlicher Organisationen, Bündnissen und Einzelpersonen durchgeführt und so ein sichtbares Zeichen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt wird.

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Inklusive Angebote in Dresdner Kultureinrichtungen

In einer neuen Übersicht können allgemeine Informationen zur Zugänglichkeit und den barrierefreien Angeboten in Dresdner Kultureinrichtungen gefunden werden. Die Übersicht macht unter anderem  die vielfältigen Möglichkeiten der barrierefreien Nutzung von Kultur sichtbar.

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Equal Pay Day am 27. Februar 2026

“equal pay every day” ist das Motto des diesjährigen Equal Pay Day. Der Tag markiert symbolisch den berufsübergreifenden Gender Pay Gap von immer noch 16 Prozent. Im Bereich der Bildenden Kunst liegt der Gap dabei noch deutlich höher bei 30 Prozent und ist zuletzt sogar gestiegen.

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Lesetipp: Snapshot USA

Marion Ackermann, Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, reflektiert in einem Text für „Politik & Kultur“, der Zeitschrift des Deutschen Kulturrates, die Vorgänge an US-amerikanischen Museen und zieht Rückschlüsse auf die Situation in Deutschland. Der Text ist online abrufbar.

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