OPEN CALL - 23. Kunstfestival Begehungen Das Festival will den Blick auf jene Konstellationen richten, in denen technologische Infrastrukturen, ökonomische Interessen und politische Ideologien ineinandergreifen und neue Formen autoritärer Wirklichkeitsproduktion hervorbringen. Die Ausstellung versteht diese Entwicklungen nicht als isolierte Phänomene, sondern als Ausdruck tiefgreifender Verschiebungen epistemischer Ordnungen, in denen Realität zunehmend als formbar, strategisch modellierbar und inszenierbar erscheint. Künstler:innen werden eingeladen, Arbeiten einzureichen, die sich mit der Konstruktion und Inszenierung von Wirklichkeit auseinandersetzen. Gesucht werden künstlerische Arbeiten, die narrative, visuelle, mediale oder algorithmische Herstellungsprozesse von Wirklichkeit reflektieren und/ oder mediale und politische Inszenierungen analysieren. Besonderes Interesse gilt den Auswirkungen verschiedener Inszenierungsstrategien auf Wahrnehmung, Affekt, Deutung und Handlung. Ziel ist es, ein vielstimmiges Panorama künstlerischer Positionen zu präsentieren, das Prozesse der Wirklichkeitskonstruktion sichtbar macht und zur reflektierten Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Formen gesellschaftlicher Wirklichkeitsproduktion einlädt. Eingereicht werden können Arbeiten aus allen künstlerischen Genres, darunter Zeichnung, Malerei, Skulptur, Fotografie, Installation, Video, Sound und Performance sowie interdisziplinäre Formate. TERMINE Bewerbungsphase: 24.02.26 - 15.03.26 Einsendeschluss: 15.03.26, 23:59 Uhr (MESZ) Bekanntgabe Juryergebnis: Anfang April 2026 Festivalzeitraum: 19.06. - 05.07.2026 Weitere Infos finden sich hier. Abgabedatum 15.03.2026 Genre Diverse Ausschreibungsart Festival/Plenair/Symposium Ausstellung