Ausstellungsvergütung für Kunstschaffende jetzt auch in Stuttgart Die nächste deutsche Großstadt – nach den Stadtstaaten Berlin und Hamburg – setzt ihr eigenes Modell für eine Ausstellungsvergütung um – nachzulesen im Leitfaden „Ausstellungsgrundvergütung” der Stadt Stuttgart. Initiiert wurde dieser „Schritt in die richtige Richtung “, so der erste Bürgermeister Dr. Fabian Mayer, von der Künstlerschaft in Stuttgart. Details
Offener Brief: Erhalt der Leipziger Freien Kulturszene Mitte Oktober haben Kulturschaffende, Künstler:innen sowie Kultureinrichtungen beim spartenübergreifenden Treffen „And what about us“ der Initiative Leipzig+Kultur ein Forderungspapier verabschiedet, das die Notwendigkeit der Erhöhung des Kulturhaushaltes um mind. 1,25 Mio. EUR im nächsten Doppelhaushalt aufgrund der aktuellen Situation erklärt und unterstreicht. Details
Deutsches Foto-Institut kommt nach Düsseldorf Ein Sprecher von Kulturstaatsministerin Claudia Roth teilte mit, dass das Deutsche Foto-Institut in Düsseldorf im Ehrenhof angesiedelt wird. Jahrelang hatten Essen und Düsseldorf um den Standort konkurriert. Für das Fotoinstitut wird in der Anlage, in der auch das Museum KUNSTPALAST und das NRW-Forum beheimatet ist, ein Neubau errichtet. Das Deutsche Foto-Institut soll neben der Ausrichtung von Ausstellungen und Veranstaltungen Nachlässe verwalten, Publikationen erstellen sowie Forschung zur Konservierung und Restaurierung von Fotografie betreiben. Details
Neue Honorarempfehlung für Kunsthistoriker:innen Der Deutsche Verband für Kunstgeschichte hat unter der Leitung von Dr. Ruth Heftrig, Vorstandsmitglied im Deutschen Verband für Kunstgeschichte, seine Honorarempfehlungen für selbstständig tätige Kunsthistoriker:innen aktualisiert. Als angemessenes durchschnittliches Honorar wurde ein Stundensatz von 75 Euro zzgl. Mehrwertsteuer ermittelt. Details
Für ein die Kultur stärkendes Steuerrecht Steuerpolitik ist ein zentrales Instrument der indirekten Kulturförderung: Über das Steuerrecht können die Kulturmärkte positiv stimuliert werden. Der Deutsche Kulturrat legt daher neue Vorschläge für ein die Kultur stärkendes Steuerrecht vor und fordert die Bundesregierung und die Mitglieder des Deutschen Bundestags auf, rasch zu handeln. Einige besonders dringliche Anliegen sind die Umsatzsteuerbefreiung für Bildungsdienstleistungen und ein ermäßigter Umsatzsteuersatz bei Kunstverkäufen durch Unternehmen. Details
Meldung des Jahreseinkommens 2023 für KSK bis 1. Dezember 2022 Wie jedes Jahr müssen Versicherte der Künstlersozialkasse (KSK) ihr voraussichtliches Jahresarbeitseinkommen für das kommende Kalenderjahr melden. Dies gilt auch, wenn sich das Einkommen im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich nicht verändern wird. Die Frist zur Meldung endet am 1. Dezember 2022. Die Meldung ist unkompliziert über die Website der KSK möglich. Details
Abgabe zur Künstlersozialkasse 2023 bei 5 % Wenn ein Unternehmen künstlerische Leistungen in Anspruch nimmt, ist es in der Regel dazu verpflichtet, die Künstlersozialabgabe zu zahlen. Damit leistet es einen Beitrag zur sozialen Absicherung der in der Künstlersozialkasse versicherten Künstler:innen. Seit 2018 lag der Abgabesatz unverändert bei 4,2 %. Dies wurde durch zusätzliche Bundesmittel in Höhe von insgesamt 117 Millionen Euro in den Jahren 2021 und 2022 gewährleistet. Der Abgabesatz steigt nun ab 1. Januar 2023 auf 5,0 %. Details
Web-Talks zur Kultur(politik) für ländliche Räume Mit welchen Strategien begegnen sowohl Kulturschaffende als auch die Kulturpolitik auf Landes-, Kreis- und kommunaler Ebene dem aktuellen Innovations- und Transformationsbedarf zugunsten der kulturellen Vitalität in ländlichen Räumen? Dies ist Thema von zwei Webtalks: Am Dienstag, 6. Dezember 2022 geht es von 16.30-18.00 Uhr um den Kooperativen Kulturföderalismus zugunsten kultureller Vitalität in ländlichen Räumen. Am Dienstag, 13. Dezember 2022 werden zur gleichen Uhrzeit Themen und Instrumente der Kulturförderung diskutiert. Details
Lesetipp: Kultur der Nachhaltigkeit Wie kann die durch den Klimawandel notwendige Transformation gelingen? Zur Beantwortung dieser Fragen versammelt das Jahrbuch für Kulturpolitik 2021/22 der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. Antworten von Expert:innen aus Wissenschaft, Kulturpolitik, Kulturverwaltung und Kulturpraxis und zeigt Handlungsoptionen für die Zukunft auf. Details
Dokumentation: Online-Gespräche zur inklusiven Kulturpolitik 2021 realisierte der in Köln ansässige Verein Inklusion und Kultur e.V. das digitale Format Meet & Greet. Die Veranstaltungsreihe beinhaltete fünf (Online-)Veranstaltungen. Menschen aus Kultur und Politik trafen Künstler:innen mit und ohne Behinderung und tauschten sich über die aktuelle inklusive Kulturpolitik aus. Die Veranstaltungen sind jetzt online abrufbar. Details