#smart_photography: Neue Formen der Fotokultur Tagung an der Akademie der Kulturellen Bildung

Noch nie war Fotografie vielfältiger und einfacher als heute – dank Smartphones und Tablets. Zahllose Apps machen es spielend einfach, Bilder zu gestalten, zu bearbeiten und zu verbreiten. Vom 27. bis 28. September 2018 befasst sich die Tagung #smart_photography an der Akademie der Kulturellen Bildung in Remscheid und bei der photokina in Köln mit den neuen Möglichkeiten der Fotografie.

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Neuzugänge frisch aus dem Atelier

Bis zum 1. Juli 2018 werden die Kunstwerke im Rahmen der Ausstellung WIN/WIN in der Halle 14 auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei gezeigt. Die Ausstellung ist jeweils von Dienstag bis Sonntag zwischen 11.00 und 18.00 Uhr geöffnet. Die mit Mitteln des Sächsischen Landtags angekauften Arbeiten gehen nach der Ausstellung in die Sammlung des Kunstfonds in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden über.

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Supporting Culture is Supporting Europe!

Nur etwa 0,14% des Gesamtbudgets der aktuellen EU–Förderperiode (Zeitraum 2014-2020) sind für CREA­TIVE EUROPE, dem europäischen Aktionsprogramm für die Kultur- und Kreativwirt­schaft, vorgesehen. Lediglich 0,04% dieses Budgets wiederum gehen in dessen Teil­programm CULTURE. Vor diesem Hintergrund ruft das Netzwerk Culture Action Europe Kulturschaffende auf, die Petition, 1% des EU-Haushaltes für Kultur vorzusehen, zu unterstützen. Die Petition kann hier unterzeichnet werden.

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Nominierungen für BKM-Preis Kulturelle Bildung 2018 bekannt gegeben

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat zehn für den BKM-Preis Kulturelle Bildung 2018 nominierten Projekte bekanntgegeben. Eine Fachjury hatte sie zuvor aus 104 Vorschlägen ausgewählt. „Seit nunmehr zehn Jahren würdigen wir mit dem BKM-Preis Kulturelle Bildung all diejenigen, die sich mit Leidenschaft der kulturellen Bildung verschreiben und gerade so den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stärken“, erklärte die Staatsministerin. Ausgewählt wurden in diesem Jahr bundesweite sowie regionale Projekte aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen und Sachsen. Jede Nominierung ist mit einer Prämie von 5.000 Euro verbunden, die drei Preisträger erhalten jeweils 20.000 Euro. Aus Sachsen wurde das Projekt Fabmobil – Ein fahrendes Kunst- und Designlabor des Projektträgers Constitute e.V. nominiert.

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Übergabe Neubau offener Vollzug Justizvollzugsanstalt Chemnitz mit Kunst am Bau am 29. Juni um 13Uhr

"Neubau offener Vollzug Justizvollzugsanstalt Chemnitz" mit Kunst am Bau
 
Begrüßung:
Peter Voit, Leiter der Niederlassung Chemnitz des SIB
Es sprechen:
Dr. Matthias Haß, Staatsminister, Sächsisches Staatsministerium der Finanzen
Sebastian Gemkow, Staatsminister, Sächsisches Staatsministerium der Justiz
Eike König-Bender, Leiterin, Justizvollzugsanstalt Chemnitz
 
Thalheimer Str. 29
09125 Chemnitz

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ZENTRALWERK: 30.000 für heiße Luft

Seit einem Jahr gibt es das Zentralwerk in Dresden nun schon – für viele. Damit es ein Ort für alle werden kann, braucht es: eine Lüftungsanlage. Klingt banal, ist aber so: ohne Luft keine Kultur!

Worum es geht

Um das Saalgebäude regelmäßig bespielen zu können, muss eine Lüftungsanlage her. Die Stadt Dresden und der Freistaat Sachsen geben uns einen Teil der Summe – wenn wir den anderen selbst aufbringen.

Was fehlt

Da wir diesen Eigenanteil nach den gewaltigen Investitionen der letzten Jahre nicht aufbringen können, setzen wir auf die Kraft der Gemeinschaft.  Mit der Crowdfunding-Plattform Startnext wollen wir mindestens 30.000 Euro einspielen. Wenn wir weitere Unterstützer finden, können wir mit 10.000 Euro zusätzlich die Einbindung einer Heizung in die Lüftungsanlage ermöglichen. Dann wird der Saal nicht nur im Sommer sondern ganzjährig bespielbar. Das bedeutet also konkret:

Fundingschwelle: 30.000 €
Denn ohne Lüftungsanlage keine Zulassung des Saalgebäudes als Veranstaltungsort.

Fundingziel: 40.000 €
Für diese Summe können wir die Heizung ans Netz bringen und den Saal auch im Winter nutzen! Es geht also um alles! Unterstützt uns dabei!

Hier gehts zu Startnext

Mehr über das Saalgebäude

Hier geht es zu unserem Bautagebuch

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Bundestag: Kulturelle Vielfalt stärken, mehr Menschen die Teilhabe an Kunst und Kultur ermöglichen.

Wir zitieren den Newsletter des Deutschen Kulturrats vom 16. Mai 2018:

"(...) Ein roter Faden in den Redebeiträgen fast aller Rednerinnen und Redner war das Eintreten für kulturelle Vielfalt, Presse-, Meinungs- und Kunstfreiheit. Dabei wurde von einzelnen Rednern auch unterstrichen, dass dies heißt, auch solche Meinungen, Werke oder Inszenierungen ertragen zu müssen, die einem persönlich nicht gefallen.

Simone Barrientos MdB (Die Linke) unterstrich in ihrer Rede, dass Kultur und speziell die kulturelle Vielfalt der Kitt für die demokratische Gesellschaft sind. Einen besonderen Akzent setzte sie auf die wirtschaftliche und soziale Lage der Künstler. Hier sieht sie das Erfordernis, die Mittel für die Bundeskulturförderfonds deutlich zu erhöhen. Auch muss die soziale Sicherung der Solo-Selbständigen verbessert werden. Weiter will sie sich in den Haushaltsberatungen für eine Erhöhung der Mittel für die kulturelle Vermittlung einsetzen. Als wichtiges kulturpolitisches Ziel nannte sie ferner die Verankerung des Staatsziels Kultur im Grundgesetz.

Marc Jongen MdB (AfD) schickte seiner Rede voraus, dass für Kultur eigentlich nie genug Geld vorhanden sein kann und dass speziell die Förderung des kulturellen Erbes sich im Tourismus und in der Kreativwirtschaft bezahlt macht. Dann kritisierte er scharf die Kulturstiftung des Bundes und hier speziell das Programm 360°, das zur Öffnung von Kultureinrichtungen beitragen soll. Er bezeichnete dieses Programm als propagandistisch. Er sieht die Freiheit der Kunst gefährdet, da Staatskünstler und Staatskulturschaffende gefördert würden, die sich einseitig auf Gender und Migration fokussierten. Demgegenüber würden wirklich freie Künstler in ihrer Arbeit eingeschränkt. Jongen sagte zu, die weitere Entwicklung des Humboldtforums wohlwollend begleiten zu wollen.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters MdB (CDU) dankte den Haushalts- und Finanzpolitikern für ihr Interesse an Kultur, das sich in einem erneut aufgestockten Etat zeigt. Als wesentlichen neuen Aspekt ihrer Arbeit hob sie die Aufarbeitung und den Umgang von Kunst im kolonialen Kontext an. Diesem anspruchsvollen und vielschichtigen Thema wird mit einem Mittelaufwuchs Rechnung getragen. Das Humboldtforum soll alle Besucher einladen, sich als Weltbürger zu fühlen und zu erfahren. Sehr deutlich wandte sich Grütters gegen Einschränkungen der Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit in China, Russland, der Türkei, Ungarn und Polen. Sie kritisierte aber auch jene, die die freie Presse in Deutschland als Lügenpresse diffamieren. Grütters unterstrich, dass Kulturförderung Ausdruck einer offenen demokratischen Gesellschaft. Sie steht für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Integration.

Joana Cotar MdB (AfD) nahm sich Staatsministerin für Digitales Dorothee Bär MdB (CSU) vor und warf ihr vor, letztlich vor eine Königin ohne Land zu sein, da sich im Bundeshaushalt kein Etatposten ihr zuordnen ließe, sondern sich vielmehr 14 Ministerien um das Thema Digitalisierung kümmern. Sie vermisste eine klare digitale Agenda.

Martin Rabanus MdB (SPD) hob eingangs auf das große Einverständnis von fünf der sechs im Bundestag vertretenen Fraktionen im Kulturausschuss hervor, die gemeinsam für ein weltoffenes und freies Land eintreten und dann über die geeigneten Förderinstrumente streiten. Die AfD, so Rabanus, teilt diese grundlegende Übereinstimmung im Kulturausschuss nicht. Mit Blick auf anstehende Aufgaben nannte er die Förderung von Kultur in den ländlichen Räumen als eine zentrale Aufgabe gerade auch mit Blick auf eine offene Gesellschaft. Weiter müssen Kreative, insbesondere auch in den Regionen, gefördert und die Erinnerungskultur gestärkt werden. Die Deutsche Welle bezeichnete Rabanus als eine starke Stimme in der Welt, die Fakten statt Fakes verbreitet. Im Haushalt wird dieser Aufgabe Rechnung getragen.

Erhard Grundl MdB (Bündnis 90/Die Grünen) machte ebenfalls deutlich, dass der kulturelle Reichtum von vielen Menschen im Land geschaffen wird, die oftmals nicht im Mittelpunkt der Berichterstattung stehen. Er vermisse nach den Erwartungen, die durch den Koalitionsvertrag geweckt wurden, eine entsprechende Unterlegung mit Haushaltstiteln. Der Haushalt konzentriere sich auf wenige Projekte mit großer Strahlkraft und verbessert eben nicht die kulturelle Teilhabe. Wie Simone Barrientos hat auch er sich für eine Erhöhung der Etats der Kulturförderfonds ausgesprochen. Ebenfalls sieht er wachsende Aufgaben in der Erinnerungskultur.

Patricia Lips MdB (CDU) schickte ihren Ausführungen voraus, dass der Kulturhaushalt in den letzten zehn Jahren stetig gewachsen ist und dies auch Ausdruck der Bedeutung ist, die die unionsgeführten Bundesregierungen der Kultur beimessen. Kultur stiftet, so Lips, Identität. Scharf kritisierte Lips die Äußerungen von Marc Jongen in der Debatte zum Förderprogramm der Kulturstiftung des Bundes. Seine Ausführungen sieht sie als Verhöhnung von Menschen und Einrichtungen. Ihres Erachtens hat die Rede von Jongen noch einmal untermauert, wie wichtig manche Programme sind. Zur Freiheit der Kunst gehöre eben auch, auszuhalten, was einem nicht gefällt. Der Kulturhaushalt des Bundes konzentriert sich, so Lips, naturgemäß auf Aufgaben von nationaler oder internationaler Bedeutung, das schmälert nicht die herausragende Bedeutung der Kultur in den Regionen.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Die heutige Debatte zur ersten Lesung des Kulturhaushaltes 2018 zeigte, dass die Mehrheit der Abgeordneten im Deutschen Bundestag das Verständnis eines weltoffenen, demokratischen Deutschlands vertritt, das durch kulturelle Vielfalt geprägt ist. Diese Vielfalt zu stärken, mehr Menschen die Teilhabe an Kunst und Kultur zu ermöglichen, war überwiegender Tenor in der Debatte. Auch das Eintreten für Presse-, Meinungs- und Kunstfreiheit wurde immer wieder betont. Allein der AfD-Politiker Marc Jongen stellte sich außerhalb dieses breiten Konsenses der Kulturpolitikerinnen und Kulturpolitiker und vertrat ein deutlich anderes Kulturverständnis. Besonders seine heftigen Angriffe auf die Kulturstiftung des Bundes und das Programm "360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft", das er als propagandistische Legitimierung der Masseneinwanderung bezeichnete, schockiert in der Wortwahl einmal mehr. “"

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Das Berliner Modell - Ausstellungsvergütung

Bereits seit Anfang März diesen Jahres ist es nun auch Künstler*innen unabhängig von ihrem Wohnsitz möglich, vom Ausstellungshonorarfond zu profitieren, insofern sie an vom Land Berlin geförderten Ausstellungen teilnehmen oder in kommunalen Galerien ausstellen. Der Ausstellungshonorarfond wurde 2017 für den Doppelhaushalt 2018/19 von 300.000 auf 400.000 € erhöht. Seit Januar 2018 staffeln sich die Honorare wie folgt (die Honorare sind als Mindesthonorare zu verstehen):
· Einzelausstellung (1-2 Künstler*innen): min. € 1.500 / Künstler*in
· Kleingruppenausstellung (3-9 Künstler*innen): min. € 500 / Künstler*in
· Gruppenausstellung (>10 Künstler*innen): min. € 250 / Künstler*in

Detaillierte Informationen zum Berliner Modell auf der Seite des bbk Berlin:
http://www.bbk-berlin.de/con/bbk/front_content.php?idcat=178

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Deutscher Kulturrat nimmt die Freie Szene in den Fokus

Das Titelthema der vom Deutschen Kulturrat herausgegebenen Zeitung Politik&Kultur ist in der Mai/Juni-Ausgabe der Freien Szene gewidmet. Die Freie Szene vereint „die Gesamtheit aller professionellen freien Kunstschaffenden, Künstlerinnen und Künstler, Ensembles, Einrichtungen und Strukturen in freier Trägerschaft aus den Bereichen Architektur, bildende Kunst, darstellende Kunst, Musik, Neue Medien, Literatur sowie aller spartenübergreifenden und transdisziplinären künstlerischen Arbeiten“ (P&K, S.21) Gemein ist ihren Akteuren, dass sie projektbasiert oder gänzlich ohne Förderung arbeiten, was letztlich zu Selbstausbeutung und Prekarisierung der Szene beiträgt. Um künstlerische Experimente wagen, profilierte Programmarbeit schultern und künstlerische Freiräume erhalten zu können, bedarf es strukturunterstützender Förderinstrumente, deren Ansatz mehr bedarfsorientiert und dafür weniger bürokratisch ist. Was Janina Benduski, Vorsitzende des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste für ihre Sparte proklamiert, nämlich, dass „die klare Notwendigkeit (besteht), kontinuierliche künstlerische Tätigkeit auch überjährig und langfristig zu unterstützen“ gilt ebenso für die bildende Kunst. Dass die Forderungen nach besseren Rahmenbedingungen für Künstlerinnen und Künstler hier und da auf fruchtbaren Boden fallen, ist zu begrüßen, von einem generellen Durchbruch der Forderungen auf politischer Ebene sind wir jedoch noch weit entfernt. Der im April 2018 zurück getretene Sprecher der Koalition der Freien Szene in Berlin Christophe Knoche resümierte in seiner Abschlussrede: „Noch immer ist zu wenig verstanden, nichts ist erledigt“. Der Adressat seiner Worte dürfte allerdings nicht nur in der Kommune und im Land Berlin, auf die er sich bezog und wo die Koalitionäre durchaus einiges bewirken konnten, zu finden sein.

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SH

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Dossiers zur kulturellen Bildung

Der Deutsche Kulturrat eröffnet Interessierten die Möglichkeit, themenspezifische Online-Dossiers zur kulturellen Bildung nachlesen zu können. Die Dossiers sind aus der Perspektive verschiedener Autor*innen verfasst und geben Einblick in die Thematik, praktische Umsetzung aber auch die kulturpolitischen Herausforderungen auf diesem Feld.

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