Neuigkeiten

Statement des Sächsischen Kultursenats zum Regierungsentwurf des Sächsischen Doppelhaushalts 2027/28

Der Sächsische Kultursenat äußerte sich sehr deutlich und kritisch gegenüber den geplanten Kürzungen im Regierungsentwurf zum Sächsischen Doppelhaushalt 2027/28 (siehe erste Nachricht in diesem Newsletter). In seinem Statement heißt es: „Die erzielbaren Einsparungen stehen in keinem Verhältnis zu den kulturpolitischen Schäden, die sie verursachen. Die immer wieder hervorgehobene Bedeutung von Kultur für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Demokratie und die Attraktivität der ländlichen Räume wird dadurch konterkariert.

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Dresdner Kunsthochschule warnt vor existenzieller Schieflage

Die Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) rechnet angesichts geplanter Kürzungen und unveränderter Zuschüsse für Sachausgaben und Investitionen seit den 2010er Jahren mit erheblichen Einschnitten ab dem kommenden Jahr. Ohne eine Korrektur der aktuellen Finanzentwicklung gerate man „absehbar in eine existenzielle Schieflage“, teilte die HfBK mit. „Wir reden nicht mehr über Kürzungen, die sich durch zusätzliche Anstrengungen oder organisatorische Anpassungen auffangen lassen.

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Bauhaus-Manifest 2026: Breites Bündnis setzt Zeichen

Wenige Wochen vor der Wahl in Sachsen-Anhalt haben verschiedene Verbände und Institutionen aus Kultur, Design, Handwerk und Architektur wie auch Kirchen auf Initiative von Staatsminister Wolfram Weimer ein Bauhaus-Manifest 2026 unterzeichnet, um ein Zeichen für Freiheit, Offenheit und Kreativität zu setzen. Die AfD im sachsen-anhaltischen Landtag hat das Bauhaus als „Irrweg der Moderne“ bezeichnet. 

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Initiative „Demokratie sowieso!“

Im Vorfeld der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin im September 2026 greifen radikale Kräfte die Freiheit der Kunst gezielt an, schüren Verunsicherung, propagieren Ausgrenzung und stellen demokratische Grundwerte zunehmend infrage. Mit der Initiative „Demokratie sowieso!“, die der Deutsche Musikrat gemeinsam mit zahlreichen Partner:innen initiiert, wird dem eine klare Botschaft entgegengesetzt: für eine freie Kultur als Puls unserer offenen Gesellschaft.

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Bürokratieabbau im Kulturbereich

Der Deutsche Kulturrat ist davon überzeugt, dass durch Bürokratieabbau und Verwaltungsmodernisierung auf Bundesebene in beträchtlichem Maße finanzielle und personelle Ressourcen im Kulturbereich freigesetzt werden können, die der inhaltlichen Arbeit zugutekommen. Das gilt für die geförderten Institutionen (z. B. Vereine, Stiftungen, Unternehmen, Körperschaften des öffentlichen Rechts) wie die Bundesverwaltung gleichermaßen.

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