Kulturelle Bildung

Zukunft von „Kultur macht stark“ nach 2027 ungewiss

Das erfolgreiche Bundesprogramm „Kultur macht stark“ steht vor einer ungewissen Zukunft: Die aktuelle Förderphase endet 2027. Eine verbindliche Zusage für eine Fortführung steht bislang aus, auch wenn im Koalitionsvertrag der Bundesregierung die Fortführung des erfolgreichen Programms als Ziel benannt wurde. Damit die Arbeit ab 2028 nahtlos weitergeführt werden kann, braucht es bereits im Bundeshaushalt 2026 eine klare Entscheidung dafür. 

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Neue AG BBK Bund: „Kultur macht stark IV"

Im BBK Bundesverband wurde eine neue Arbeitsgruppe „Kultur macht stark IV" gegründet. Ziel der AG ist es, Perspektiven für eine mögliche vierte Förderphase von „Kultur macht stark“ (ab 2028) zu entwickeln und das bestehende Konzept des BBK-Bundesverbandes inhaltlich weiter zu schärfen. Gemeinsam sollen zentrale Argumente erarbeitet werden, die das Programm politisch überzeugend positionieren, sowie relevante Entwicklungsfelder und thematische Schwerpunkte identifiziert werden. Interessierte sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen.

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Museum macht stark

Für das Vorhaben „Museum macht stark“ ermöglicht der Deutsche Museumsbund als Programmpartner des Bundesprogramms „Kultur macht stark“ lokalen Bündnissen, Angebote im außerschulischen bzw. außerunterrichtlichen Bereich der kulturellen Bildung umzusetzen. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren zu erreichen, die von Hause aus nur wenig mit Kultur und Museum in Berührung kommen. Antragsteller muss ein Museum oder eine museumsnahe Institution sein, z. B. Museumsdienst, Museumskooperation, Kunst- und Ausstellungshalle, Science Center oder Archiv.

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Neuausrichtung des Förderprogramms „Demokratie leben!“

Bei der von Bundesfamilienministerin Karin Prien vorgestellten Neuausrichtung des Bundesförderprogramms „Demokratie leben!“ spricht das Ministerium von mehr Zielschärfe und Wirksamkeit. Zahlreiche Träger kritisieren hingegen Kürzungen, Unsicherheiten in der Förderung und den Abbau von Vielfalt als fatales Signal in einer Zeit zunehmender Demokratiefeindlichkeit.

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Förderung Deutsche Bank Stiftung

Die Deutsche Bank Stiftung engagiert sich für die nachhaltige Entwicklung und Stärkung gesellschaftlicher Potenziale, insbesondere von jungen Menschen. Im Mittelpunkt steht die Förderung von Projekten, die neue Erfahrungsräume eröffnen, individuelle Begabungen fördern und zur aktiven Teilhabe befähigen. Die Stiftung unterstützt sowohl Bildungs- und Sozialprojekte als auch kulturelle Initiativen und legt einen besonderen Fokus auf die Förderung des künstlerischen Nachwuchses.

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Herrenberg-Urteil: Geplante Verlängerung der Übergangsregelung

Seit dem Herrenberg-Urteil 2022 werden freiberufliche künstlerische Lehrtätigkeiten häufig als scheinselbständig eingestuft. Die unklare Lage führt zu viel Unsicherheit bei den in diesem Bereich tätigen Künstler:innen. Die Bundesregierung plant nun die Verlängerung der Übergangsregelung bis Ende 2027 (bisher läuft diese am 31. Dezember 2026 aus). Die Übergangsphase sieht vor, dass Auftraggeber:innen und Auftragnehmer:innen bei Vertragsschluss vereinbaren können, dass von einer selbständigen Tätigkeit ausgegangen wird.

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Übersichtsbroschüre “Kultur macht stark” für Sachsen

Die Broschüre „Kultur macht stark“. Leitfaden für Antragstellende in Sachsen” bietet einen kompakten Überblick über Programmstruktur, Fördermodalitäten, Möglichkeiten, Besonderheiten und somit Orientierung für Antragstellende aus Sachsen im komplexen Bundesförderprogramm “Kultur macht stark”.

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Förderung von Projekten mit Migrant:innen

Der Bundesverband Netzwerke von Migrant*innenorganisationen e.V. (BV NeMO) ist Projektpartner des Bundesprogramms „Kultur macht stark“. Unter dem Titel „InterKulturMachtKunst – KunstMachtInterKultur“ können kulturelle Bildungsprojekte bis zum 22. April beantragt werden.

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