Kulturpolitik

Stellungnahmen zur Kulturpolitik der AfD

27 Kulturorganisationen und –institutionen verschiedener künstlerischer Sparten in Sachsen-Anhalt haben im Vorfeld der im September dieses Jahres stattfindenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt in einer gemeinsamen Pressemitteilung vor nationalistisch ausgerichteter Kulturpolitik der AFD gewarnt.

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Bilanz: Kulturstaatsminister Wolfram Weimar ein Jahr im Amt

„Der einzige Kulturkampf, den ich führen werde, ist der Kampf für die Kultur.“ Das hat Wolfram Weimer bei seinem ersten öffentlichen Auftritt als Kulturstaatsminister beim Deutschen Filmpreis im Mai 2025 verkündet. Wie sieht es nach einem Jahr Amtszeit aus? Die Fernsehsendung „Kulturzeit“ zog Bilanz.

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NRW unterstützt Künstler:innenhonorare mit drei Millionen Euro

Seit Januar 2026 gelten bei der Bezahlung von freischaffenden Künstler:innen in Nordrhein-Westfalen in allen künstlerischen Sparten Honoraruntergrenzen (festgelegt in einer Honorarmatrix), sobald das Land mit einem Cent an der Förderung beteiligt ist. Damit ist Nordrhein-Westfalen das erste Flächenland, das die faire Bezahlung von Kunstschaffenden so konsequent umsetzt.

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Novellierung des Sächsischen Kulturraumgesetzes

Die Staatsregierung beabsichtigt, die Novellierung des Sächsischen Kulturraumgesetzes im Jahr 2026 umzusetzen (vgl. Stellungnahme zur kleinen Anfrage von Claudia Maicher, Bündnis 90/Die Grünen, Drs. 8/6033). Demnach soll ein Entwurf bis zum Sommer intern erarbeitet und im zweiten Halbjahr regional fachöffentlich diskutiert werden. Der genaue Ablauf ist noch nicht bekannt.

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Zukunft von „Kultur macht stark“ nach 2027 ungewiss

Das erfolgreiche Bundesprogramm „Kultur macht stark“ steht vor einer ungewissen Zukunft: Die aktuelle Förderphase endet 2027. Eine verbindliche Zusage für eine Fortführung steht bislang aus, auch wenn im Koalitionsvertrag der Bundesregierung die Fortführung des erfolgreichen Programms als Ziel benannt wurde. Damit die Arbeit ab 2028 nahtlos weitergeführt werden kann, braucht es bereits im Bundeshaushalt 2026 eine klare Entscheidung dafür. 

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Neuausrichtung des Förderprogramms „Demokratie leben!“

Bei der von Bundesfamilienministerin Karin Prien vorgestellten Neuausrichtung des Bundesförderprogramms „Demokratie leben!“ spricht das Ministerium von mehr Zielschärfe und Wirksamkeit. Zahlreiche Träger kritisieren hingegen Kürzungen, Unsicherheiten in der Förderung und den Abbau von Vielfalt als fatales Signal in einer Zeit zunehmender Demokratiefeindlichkeit.

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