Kulturpolitik

NRW unterstützt Künstler:innenhonorare mit drei Millionen Euro

Seit Januar 2026 gelten bei der Bezahlung von freischaffenden Künstler:innen in Nordrhein-Westfalen in allen künstlerischen Sparten Honoraruntergrenzen (festgelegt in einer Honorarmatrix), sobald das Land mit einem Cent an der Förderung beteiligt ist. Damit ist Nordrhein-Westfalen das erste Flächenland, das die faire Bezahlung von Kunstschaffenden so konsequent umsetzt.

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Novellierung des Sächsischen Kulturraumgesetzes

Die Staatsregierung beabsichtigt, die Novellierung des Sächsischen Kulturraumgesetzes im Jahr 2026 umzusetzen (vgl. Stellungnahme zur kleinen Anfrage von Claudia Maicher, Bündnis 90/Die Grünen, Drs. 8/6033). Demnach soll ein Entwurf bis zum Sommer intern erarbeitet und im zweiten Halbjahr regional fachöffentlich diskutiert werden. Der genaue Ablauf ist noch nicht bekannt.

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Zukunft von „Kultur macht stark“ nach 2027 ungewiss

Das erfolgreiche Bundesprogramm „Kultur macht stark“ steht vor einer ungewissen Zukunft: Die aktuelle Förderphase endet 2027. Eine verbindliche Zusage für eine Fortführung steht bislang aus, auch wenn im Koalitionsvertrag der Bundesregierung die Fortführung des erfolgreichen Programms als Ziel benannt wurde. Damit die Arbeit ab 2028 nahtlos weitergeführt werden kann, braucht es bereits im Bundeshaushalt 2026 eine klare Entscheidung dafür. 

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Neuausrichtung des Förderprogramms „Demokratie leben!“

Bei der von Bundesfamilienministerin Karin Prien vorgestellten Neuausrichtung des Bundesförderprogramms „Demokratie leben!“ spricht das Ministerium von mehr Zielschärfe und Wirksamkeit. Zahlreiche Träger kritisieren hingegen Kürzungen, Unsicherheiten in der Förderung und den Abbau von Vielfalt als fatales Signal in einer Zeit zunehmender Demokratiefeindlichkeit.

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Kongress: Wi(e)der die Wut. Kulturpolitische Netzwerke gegen Autoritarismus

Der 13. Kulturpolitische Bundeskongress der Kulturpolitischen Gesellschaft und der Bundeszentrale für politische Bildung findet am 11./12. Juni 2026 in Berlin statt. Er stellt die Frage nach den Handlungsmöglichkeiten von Kultur, Bildung und Politik, um in Zeiten gesellschaftlicher Verlusterfahrungen wieder Zuversicht zu geben. 

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Fachtag Soziokultur

Vor dem Hintergrund aktueller kulturpolitischer Veränderungen – von der Novellierung des Kulturraumgesetzes in Sachsen bis zur zunehmenden Politisierung von Kulturförderung – widmet sich der zweitägige Fachtag der Sächsischen Soziokultur 2026 “JETZT. Stärken, was uns trägt.” Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Bedeutung Soziokultur heute und künftig für Demokratie, Zusammenhalt und Teilhabe hat. Der Fachtag am 17.

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BANKROTT? BANKETT! am 17. April in Dresden

Auch in Dresden laden wir zur Releaseveranstaltung Jahresmagazin Nr. 14 in Form eines gemeinsam geteilten Essens, bei dem sich Künstler:innen über ihre Erfahrungen der (Selbst-)Finanzierung und die Bedeutung öffentlicher Fördergelder sowie des Engagements für das Gemeinwohl austauschen können.

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