Kulturpolitik

Evaluationsbericht zum Sächsischen Kulturraumgesetz

Die Sächsische Staatsregierung hat dem Sächsischen Landtag Anfang Dezember den Evaluationsbericht zum Sächsischen Kulturraumgesetz vorgelegt. Eine Arbeitsgruppe aus Kulturverbänden, Kommunen, Kulturräumen und Ministerien hat die Sachgerechtigkeit der im Kulturraumgesetz geregelten Strukturen, Verfahren und Mittelverteilungen geprüft und ausgewertet.

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Zahl der Erwerbstätigen in Kulturberufen steigt

Das Statistische Bundesamt meldete im Januar 2026 einen Anstieg der Erwerbstätigen im Kulturbereich um sechs Prozent im Vergleich zu 2021 auf 1,3 Millionen. Dabei arbeiten rund 33 Prozent der Erwerbstätigen in Kulturberufen selbstständig – fast viermal so viele wie im Durchschnitt aller Erwerbstätigen. Zugleich bleibt die wirtschaftliche Situation für viele herausfordernd: Rund ein Drittel der Kulturschaffenden verfügt über ein monatliches Nettoeinkommen von unter 1.500 Euro.

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Aktionstag Zusammenhalt in Vielfalt

Die Initiative kulturelle Integration – ein Bündnis von Vertreter:innen der Sozialpartner, Religionsgemeinschaften, Medien, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft – ruft für den 21. Mai 2026 zum bundesweiten Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt“ auf. Ziel der Initiative ist es, dass an diesem Datum eine Vielzahl von Aktionen unterschiedlicher Organisationen, Bündnissen und Einzelpersonen durchgeführt und so ein sichtbares Zeichen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt wird.

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Inklusive Angebote in Dresdner Kultureinrichtungen

In einer neuen Übersicht können allgemeine Informationen zur Zugänglichkeit und den barrierefreien Angeboten in Dresdner Kultureinrichtungen gefunden werden. Die Übersicht macht unter anderem  die vielfältigen Möglichkeiten der barrierefreien Nutzung von Kultur sichtbar.

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Equal Pay Day am 27. Februar 2026

“equal pay every day” ist das Motto des diesjährigen Equal Pay Day. Der Tag markiert symbolisch den berufsübergreifenden Gender Pay Gap von immer noch 16 Prozent. Im Bereich der Bildenden Kunst liegt der Gap dabei noch deutlich höher bei 30 Prozent und ist zuletzt sogar gestiegen.

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Lesetipp: Snapshot USA

Marion Ackermann, Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, reflektiert in einem Text für „Politik & Kultur“, der Zeitschrift des Deutschen Kulturrates, die Vorgänge an US-amerikanischen Museen und zieht Rückschlüsse auf die Situation in Deutschland. Der Text ist online abrufbar.

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Lesetipp: Deutsch-israelischer Kulturaustausch

Gila Baumöhl und Hannah Dannel, Projektleiterinen am Institut für Neue Soziale Plastik, beschreiben in „Politik & Kultur“, der Zeitschrift des Deutschen Kulturrates, den deutsch-israelischen Kulturaustausch im Wandel der Zeit. Sie stellen sich darin ebenso der Frage, wie die deutsch-israelischen Kulturbeziehungen heute gestärkt werden können.

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Grundeinkommen für Künstler:innen in Irland

Ab 2026 soll in Irland das Grundeinkommen für Künstler:innen, das zunächst als Pilotprojekt startete, dauerhaft fortgesetzt werden. Denn die wirtschaftliche Rendite dieser Investition wirkt sich unmittelbar positiv auf den Sektor und die Wirtschaft insgesamt aus. Das Pilotprojekt war im April 2022 als dreijähriger Versuch gestartet worden, als Reaktion auf die Pandemie und um Künstler:innen finanziell zu stabilisieren. Von rund 9.000 Bewerber:innen konnten sich damals 2.000 über ihr Losglück und damit eine wöchentliche Zahlung von 325 Euro freuen.

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Resolution zur Freiheit geschlechtergerechter Sprache

Der Deutsche Kulturrat hat in einer Resolution die sprachliche Vielfalt und den freien Umgang mit geschlechtergerechter Sprache betont. Weder ihr Gebrauch noch ihr Verzicht seien vorgeschrieben – beides liege in der Entscheidung von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden. Ein Verbot geschlechtergerechter Sprache dürfe es aufgrund der Kunst- und Medienfreiheit nicht geben. Zudem solle die Verwendung oder Ablehnung keinen Einfluss auf öffentliche Förderentscheidungen haben.

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Haushaltssperre in Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden hat am 26. September 2025 eine Haushaltssperre für das Jahr 2026 verhängt. Hintergrund ist ein Fehlbetrag von etwa 64 Mio. € zum Ende des Jahres 2025, der sich laut Prognosen im Folgejahr weiter erhöhen wird. Ab sofort dürfen Ämter und Einrichtungen der Stadt nur noch die Hälfte ihres Budgets verwenden – Pflichtausgaben wie Personalkosten sowie gesetzlich oder vertraglich gesicherte Leistungen, beispielsweise im Sozial- und Jugendbereich, sind davon ausgenommen.

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