Grundeinkommen für Künstler:innen in Irland Ab 2026 soll in Irland das Grundeinkommen für Künstler:innen, das zunächst als Pilotprojekt startete, dauerhaft fortgesetzt werden. Denn die wirtschaftliche Rendite dieser Investition wirkt sich unmittelbar positiv auf den Sektor und die Wirtschaft insgesamt aus. Das Pilotprojekt war im April 2022 als dreijähriger Versuch gestartet worden, als Reaktion auf die Pandemie und um Künstler:innen finanziell zu stabilisieren. Von rund 9.000 Bewerber:innen konnten sich damals 2.000 über ihr Losglück und damit eine wöchentliche Zahlung von 325 Euro freuen. Details
Werkdatenbank Bildende Kunst Sachsen Mit der Werkdatenbank Bildende Kunst Sachsen bietet der Landesverband Bildende Kunst Sachsen e. V. in Kooperation mit der Deutschen Fotothek der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden Künstler:innen im Land Sachsen die Möglichkeit, ihre Werke virtuell darzustellen. Aktuell verzeichnet die Werkdatenbank über 33.000 Werke von rund 200 Künstler:innen. Nach den langwierigen haushaltspolitischen Verhandlungen ist die Finanzierung der Werkdatenbank – wenn auch in reduzierter Form – bis 2026 gesichert. Details
Gemeinwohlparlament in Leipzig Das neu gegründete Gemeinwohlparlament Leipzig macht bürgerschaftliches Engagement sichtbar und wirksam. Jede/r Leipzigerin ab 14 Jahren kann Mitglied im Gremium werden, aktiv mitgestalten und über die Vergabe von Fördergeldern abstimmen – der Jahresbeitrag beginnt bei 60 Euro. Wer möchte, kann seine Stimme spenden oder Patenschaften nutzen. Erstmals wird das Parlament am 5. Dezember 2025 im Rathaus tagen. Ziel ist es, Projekte zu stärken, die das Miteinander der Generationen in der Stadt verbessern. Details
Förderung: Culture Moves Europe Die SPD lädt zu einem Kulturempfang am 7. November um 19 Uhr nach Chemnitz ins Weltecho. Mit Vertreter:innen aus Kultur und Politik wird diskutiert, wie Kultur als Motor für Zusammenhalt, regionale Entwicklung und demokratische Teilhabe gestärkt werden kann. Details
Haushaltssperre in Dresden Die Landeshauptstadt Dresden hat am 26. September 2025 eine Haushaltssperre für das Jahr 2026 verhängt. Hintergrund ist ein Fehlbetrag von etwa 64 Mio. € zum Ende des Jahres 2025, der sich laut Prognosen im Folgejahr weiter erhöhen wird. Ab sofort dürfen Ämter und Einrichtungen der Stadt nur noch die Hälfte ihres Budgets verwenden – Pflichtausgaben wie Personalkosten sowie gesetzlich oder vertraglich gesicherte Leistungen, beispielsweise im Sozial- und Jugendbereich, sind davon ausgenommen. Details