Kulturpolitik

Rückblick: Gespräch mit Kunstschaffenden im Landtag

Am 16. September 2026 lud der Landtagsabgeordnete Matthias Berger (Freie Wähler), vermittelt über Ute Hartwig-Voigt vom Künstlergut Prösitz und mit begleitet vom LBK, 20 bildende Künstler:innen zu den Themen Künstlernachlässe/ Werkdatenbank und kulturelle Infrastruktur/ Kulturraumgesetz in den Sächsischen Landtag ein. Zum Gespräch kamen die Ministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch, die kulturpolitischen Sprecher von der SPD-Fraktion, Martin Dulig, der BSW-Fraktion, Dr.

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Positionspapier des Sächsischen Museumsbundes zum Entwurf des sächsischen Doppelhaushaltes 2027/28

Der Vorstand des Sächsischen Museumsbundes (SMB) hat ein Positionspapier zum Regierungsentwurf des Doppelhaushaltes 2027/28 des Freistaates Sachsen erarbeitet. Darin drückt der SMB seine Sorge darüber aus, dass gleich mehrere Kürzungsempfehlungen in ihrer Wirkung besonders die nichtstaatlichen Museen im ländlichen Raum treffen und damit der Erhalt des kulturellen Erbes vor allen in den strukturschwachen Gebieten Sachsens akut gefährdet wird.

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Demo: Zukunft für Theater und Kultur

Am Montag, 5. Oktober um 11 Uhr findet eine vom Landesverband Sachsen des Deutschen Bühnenvereins organisierte Demonstration auf dem Theaterplatz in Dresden statt, um gegen die geplanten Kürzungen im Kulturbereich im kommenden Doppelhaushalts des Freistaates Sachsen zu protestieren. Auch wenn Theater und Orchester die Initiatoren und Veranstalter der Demonstration sind, geht es dabei um die Zukunft der gesamten Kultur in Sachsen. Je mehr sich beteiligten, desto größer die Wirkung!

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Statement des Sächsischen Kultursenats zum Regierungsentwurf des Sächsischen Doppelhaushalts 2027/28

Der Sächsische Kultursenat äußerte sich sehr deutlich und kritisch gegenüber den geplanten Kürzungen im Regierungsentwurf zum Sächsischen Doppelhaushalt 2027/28 (siehe erste Nachricht in diesem Newsletter). In seinem Statement heißt es: „Die erzielbaren Einsparungen stehen in keinem Verhältnis zu den kulturpolitischen Schäden, die sie verursachen. Die immer wieder hervorgehobene Bedeutung von Kultur für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Demokratie und die Attraktivität der ländlichen Räume wird dadurch konterkariert.

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Dresdner Kunsthochschule warnt vor existenzieller Schieflage

Die Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) rechnet angesichts geplanter Kürzungen und unveränderter Zuschüsse für Sachausgaben und Investitionen seit den 2010er Jahren mit erheblichen Einschnitten ab dem kommenden Jahr. Ohne eine Korrektur der aktuellen Finanzentwicklung gerate man „absehbar in eine existenzielle Schieflage“, teilte die HfBK mit. „Wir reden nicht mehr über Kürzungen, die sich durch zusätzliche Anstrengungen oder organisatorische Anpassungen auffangen lassen.

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Bauhaus-Manifest 2026: Breites Bündnis setzt Zeichen

Wenige Wochen vor der Wahl in Sachsen-Anhalt haben verschiedene Verbände und Institutionen aus Kultur, Design, Handwerk und Architektur wie auch Kirchen auf Initiative von Staatsminister Wolfram Weimer ein Bauhaus-Manifest 2026 unterzeichnet, um ein Zeichen für Freiheit, Offenheit und Kreativität zu setzen. Die AfD im sachsen-anhaltischen Landtag hat das Bauhaus als „Irrweg der Moderne“ bezeichnet. 

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